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Mystery solved: Why Steve Jobs’ car never had a license plate
october 2011 by renefischer
Steve Jobs was never one for ostentation displays of wealth. He lived in a modest house in a residential neighbourhood of Palo Alto, had an open driveway and kids from neighbouring houses came up trick-or-treating to his house every Halloween. He was a normal guy—a normal guy who changed the world with his genius, but a normal guy nevertheless.
Well, except for his car.
Jobs was infamous for his penchant for parking in the handicapped slot in the parking lot and for driving a silver Mercedes SL55 AMG with a blank license plate. How did he do it? Did he just pay the fine every time he was caught? Was he granted a special leave by the California government to indulge himself? Surely, surely, he didn’t change cars every few months just to go without a license plate, right?
Right?
Yeah, that’s exactly what he did, according to this story by ITWire, which spoke to a former senior security official at Apple, Jon Callas, about Job’s numberless numberplate:
Steve (or someone close to him) spotted a loophole in the California vehicle laws. Anyone with a brand new car had a maximum of six months to affix the issued number plate to the vehicle.
So Jobs made an arrangement with the leasing company; he would always change cars during the sixth month of the lease, exchanging one silver Mercedes SL55 AMG for another identical one. At no time would he ever be in a car as old as six months; and thus there was no legal requirement to have the number plates fitted.
All that for a license plate! How about that, huh?
Apple
from google
Well, except for his car.
Jobs was infamous for his penchant for parking in the handicapped slot in the parking lot and for driving a silver Mercedes SL55 AMG with a blank license plate. How did he do it? Did he just pay the fine every time he was caught? Was he granted a special leave by the California government to indulge himself? Surely, surely, he didn’t change cars every few months just to go without a license plate, right?
Right?
Yeah, that’s exactly what he did, according to this story by ITWire, which spoke to a former senior security official at Apple, Jon Callas, about Job’s numberless numberplate:
Steve (or someone close to him) spotted a loophole in the California vehicle laws. Anyone with a brand new car had a maximum of six months to affix the issued number plate to the vehicle.
So Jobs made an arrangement with the leasing company; he would always change cars during the sixth month of the lease, exchanging one silver Mercedes SL55 AMG for another identical one. At no time would he ever be in a car as old as six months; and thus there was no legal requirement to have the number plates fitted.
All that for a license plate! How about that, huh?
october 2011 by renefischer
Wer weiß was über die Nutzer: Die wirkliche Datenkrake heißt Amazon
october 2011 by renefischer
Google, Facebook und vielleicht auch Apple bereiten Datenschützern Kopfschmerzen. Aber sie vergessen einen großen Konzern im Internet, der viel sensiblere Informationen über uns hat als alle anderen: Amazon.Datenschützer möchten uns davor schützen, dass unsere persönlichen Daten zu einem späteren Zeitpunkt gegen uns verwendet werden. Der Mensch im Allgemeinen lässt sich sehr leicht beeinflussen (abgesehen von netzwertig.com-Lesern natürlich). Marketingstrategen wissen wie es geht. Es haben sich ganze Wissenschaften darum gebildet, wie Menschen sich durch Werbung und Informationen beeinflussen lassen.
Der Schlüssel zum Erfolg eines Werbers sind Daten und zwar solche, die Datenschützer lieber schneller gelöscht sehen würden, als andere das Wort Datenschutz aussprechen können. Je persönlicher diese Daten sind und je mehr sie unseren emotionalen Vorlieben entsprechen, desto besser eignen sie sich, um bei uns einen Kaufimpuls auszulösen.
Facebook weiß, wer wir sein möchten Datenschützern läuft es hauptsächlich aus zwei Gründen kalt den Rücken runter, wenn sie an Facebook denken: Zum einen sorgen sie sich um zerstörte Jobkarrieren der Anwender, weil irgendwelche Bilder oder Aussagen öffentlich und unlöschbar im Internet verteilt werden. Zum anderen malen sie sich aus, was Facebook alles mit unseren Daten anstellt, um aus selbigen Profit zu schlagen.
Aber überlegen wir doch mal, was Facebook wirklich über uns weiß: Es kennt die Persönlichkeit von mir, die ich im Internet gerne wäre. Man kann (noch nicht) sein ganzes Ich im Internet abbilden, jeder beschränkt sich auf einzelne Punkte seiner Persönlichkeit. Einige tun das weniger erfolgreich (mit Bier in der Hand) als andere (Fan von Audi).
Die Aussage, dass mir Porsche gefällt, haben rund zwei Millionen andere Menschen bei Facebook auch abgegeben. Hat Porsche deswegen zwei Millionen Autos verkauft? Natürlich nicht. Starbucks hat fast 26 Millionen Fans auf Facebook. Einer bin ich. Dass ich aber im Monat zwischen 100 und 200 Euro in Kaffee dieser Rösterei investiere und damit zu den besseren Kunden zähle, steht nicht bei Facebook und Facebook weiss dies auch nicht. Rolex verzeichnet rund 260.000 Fans – trotzdem wird nur ein Bruchteil dieser Personen wirklich eine Rolex erworben haben. Die meisten versuchen lediglich, ihr Image aufzuwerten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Facebook Informationen darüber hat, wer oder was wir gerne sein möchten. Facebook kennt unsere Wunschpersönlichkeit. Es kann aber nur sehr eingeschränkt darüber Auskunft geben, was uns wirklich interessiert und keine sichere Aussage über meine Kaufkraft treffen – abgesehen von drei Erdbeeren bei Farmville.
Google hat Kenntnis darüber, womit wir uns beschäftigten und was uns interessiert Meiner Meinung nach spielt Google in Bezug auf Datenschutz in einer anderen Liga als Facebook. Bei vielen Produkten, allen voran Google Mail und Google+, hat der Internetkonzern aus Mountain View es geschafft, dass ich ihm meine Daten anvertraue. Darüber hinaus besitzt Google viele andere Gelegenheiten, Nutzerdaten zu sammeln: Durch das Werbeprogramm Adsense hat Google im ganzen westlichen Internet „Satelliten“ installiert, die nach Hause funken, wofür wir uns interessieren, und durch den kostenlosen Webseite-Trafficanalysedienst Analytics weiß Google außerdem noch, welche Websites im Internet wirklich relevant sind.
Google hat genaue Kenntnis darüber, womit wir uns beschäftigen und wofür wir uns interessieren. Anzumerken sei hier allerdings, dass Google eher “kopflastige” Daten über Anwender besitzt: Google kommt oft ins Spiel, wenn der Kopf die Kontrolle über uns Handeln hat und wenn wir uns versichern müssen, dass der Mercedes wirklich besser ist als der Opel, der wahrscheinlich eher dem Budget entspricht. Genau wie Facebook kann Google nur sehr eingeschränkt eine Aussage darüber treffen, ob wir uns unsere Interessen wirklich leisten können. Daran konnte auch Checkout nicht viel ändern, Googles bedingt relevanter Zahlungsabwicklungsservice.
Apple kennt unsere emotionalen Vorlieben Apple ist in Bezug auf persönliche Daten in einer ganz anderen Position als Google und Facebook. Apple kennt unsere emotionalen Vorlieben, weiß, welche Musik wir hören, welche Filme wir gucken und kann dieses Wissen anhand der Kreditkartendaten mit Adressen abgleichen. Dank iPhones weiß Apple vielleicht sogar, wo wir uns befinden und was wir letzten Sommer getan haben.
Anfragen an Apple bezüglich des Datenschutzes sind in der Regel zwecklos, Apple hüllt sich traditionell in Schweigen. Facebook und Google gehen damit anders um. Bei beiden ist Datenschutz immer wieder ein Thema und sie, in unterschiedlichem Umfang, ergreifen gelegentlich die Initiative, um über dieses Thema zu reden. Wann hat Apple das Thema Datenschutz das letzte Mal von sich aus angesprochen?
Apple hat sehr viele Daten über uns, doch es handelt sich dabei vorrangig um “Luxusdaten”. Apple-Produkte sind teuer, wodurch ganze Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen werden. Dazu kommt, dass Apple eher „nice to have“ ist – niemand ist zum Leben auf einen iTunes-Song angewiesen.
Amazon, der freundliche Buchhändler im Internet? Mitnichten. Ich habe vor vier Jahren einen Gefrierschrank bei Amazon gekauft. In den USA liefert Amazon Lebensmittel. Amazon ist günstig, oft sogar der billigste Anbieter und dadurch fast für die ganze Bevölkerung attraktiv. Amazon weiß, was wir brauchen, mögen und uns wirklich leisten können. Amazon kennt auch die Bedürfnisse unserer Nachbarn und hat Informationen über den von mir benutzten Rasierer.
Vor vielen Jahren – ich erinnere mich leider nicht mehr genau wann – kam eine Diskussion auf, warum Amazon während des Bestellvorgangs nach der Telefonnummer fragt. In Deutschland war (und ist wahrscheinlich immer noch) zur Abwicklung von Onlinekäufen nur die Abfrage von Daten erlaubt, die dafür wirklich notwendig sind. Amazon fragt auch noch 2011 nach der Telefonnummer. Angerufen wurde ich nie, und ich habe schon viel bestellt. Warum will Amazon meine Nummer und warum unternimmt kein Datenschützer etwas? Mit 1-Click-Shopping kann Amazon sogar den Impulskauf bedienen, und wenn man in den nächsten drei Stunden noch zusätzliche Produkte erwirbt, kommt alles ohne zusätzliche Versandkosten nach Hause geliefert.
Oft ertappe ich mich selbst dabei, wie ich auf einen Artikel in der Rubrik „Kunden, die gekauft haben, haben auch gekauft“ klicke. Das sind Daten, die mir persönlich gefährlich werden können. Sie fördern, dass man sich auf seine Gefühle verlässt und der Kopf sich ausschaltet. Wer sich für Amazons Express-Versand Prime entscheidet, zahlt eine jährliche Gebühr für die Lieferung innerhalb eines Tages und kann dann versandkostenfrei so viel bestellen, wie er will. Damit sich das aber auch rechnet, wird geshoppt bis zum Umfallen.
Auch wenn ich bewusst überspitze: Wir sollten uns ruhig vor Augen führen, was Amazon alles über uns weiß. Angesichts dessen ist es verwunderlich, wie entspannt doch die Datenschützer in diesem Fall zu sein scheinen: Adresse, Bankkonten, den Inhalt unseres halben Haushalts, Bücher, DVDs, Musik, Kreditkartendaten, Umfelddaten. In meinem Fall weiß Amazon sogar über alle meine Umzüge Bescheid, da ich meinen Amazon-Account schon seit 2001 besitze.
Anfang 2010 berichtete die c’t über die Vermutung der Sippenhaftung bei Amazon. Im übertragenen Sinne bekomme ich nichts mehr geliefert, wenn mein Onkel die Rechnung nicht bezahlen kann. Das ist eine Entwicklung, über die sich Datenschützer wirklich Sorgen machen sollten. Die Schufa würde sich wahrscheinlich über solch genauen Bonitätsdaten sehr freuen.
Amazon hat schon jetzt genauere Daten als die, die Google sehr wahrscheinlich jemals bekommen wird. Die Interessen und die Bedürfnisse gepaart mit den finanziellen Daten können eine datenschutztechnisch explosive Mischung ergeben.
Fazit Ich behaupte nicht, dass Google, Facebook und Apple aus datenschutzrechtlicher Sicht nicht in Schach gehalten werden müssen. Aber Amazon hat bisher relativ unbehelligt Daten angesammelt, die für Verbraucher schon jetzt gefährlich werden können. Sie geben Auskunft über unsere finanziellen Möglichkeiten und unsere emotionalen Vorlieben auf persönlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Kein anderes Internetunternehmen verfügt über solche exakten und umfangreichen Bonitätsdaten. Während Datenschützer sich auf Facebook eingeschossen haben, scheint die wirkliche Datenkrake von ihnen sehr wenig Beachtung zu finden.
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelDie Macht der digitalen Ökosysteme: Der kommende Bedeutungsverlust deutscher MedienunternehmenGoogle, Apple, Facebook und Amazon schaffen digitale Ökosysteme und ziehen Konsumenten und Lieferanten magisch an. Deutsche Medienanbieter verlieren angesichts dieser Entwicklung Einfluss und Bedeutung. (30. September 2011)Konkurrenzkämpfe der Internetkonzerne: Das Risiko des digitalen GemischtwarenladensDie führenden Unternehmen der Webwelt werden zu digitalen Gemischtwarenläden und kommen sich dabei immer häufiger gegenseitig in die Quere. Unbefangene Startups können diesen Fokusverlust ausnutzen. (6. April 2011)Statusbericht: Wer wird das nächste große Ding?Die zu Ende gehende Dekade war das Jahrzehnt von Google. Doch wer wird in den kommenden Jahren das Netz dominieren? Ein Statusbericht. (14. Dezember 2009)SPONSOREN
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Der Schlüssel zum Erfolg eines Werbers sind Daten und zwar solche, die Datenschützer lieber schneller gelöscht sehen würden, als andere das Wort Datenschutz aussprechen können. Je persönlicher diese Daten sind und je mehr sie unseren emotionalen Vorlieben entsprechen, desto besser eignen sie sich, um bei uns einen Kaufimpuls auszulösen.
Facebook weiß, wer wir sein möchten Datenschützern läuft es hauptsächlich aus zwei Gründen kalt den Rücken runter, wenn sie an Facebook denken: Zum einen sorgen sie sich um zerstörte Jobkarrieren der Anwender, weil irgendwelche Bilder oder Aussagen öffentlich und unlöschbar im Internet verteilt werden. Zum anderen malen sie sich aus, was Facebook alles mit unseren Daten anstellt, um aus selbigen Profit zu schlagen.
Aber überlegen wir doch mal, was Facebook wirklich über uns weiß: Es kennt die Persönlichkeit von mir, die ich im Internet gerne wäre. Man kann (noch nicht) sein ganzes Ich im Internet abbilden, jeder beschränkt sich auf einzelne Punkte seiner Persönlichkeit. Einige tun das weniger erfolgreich (mit Bier in der Hand) als andere (Fan von Audi).
Die Aussage, dass mir Porsche gefällt, haben rund zwei Millionen andere Menschen bei Facebook auch abgegeben. Hat Porsche deswegen zwei Millionen Autos verkauft? Natürlich nicht. Starbucks hat fast 26 Millionen Fans auf Facebook. Einer bin ich. Dass ich aber im Monat zwischen 100 und 200 Euro in Kaffee dieser Rösterei investiere und damit zu den besseren Kunden zähle, steht nicht bei Facebook und Facebook weiss dies auch nicht. Rolex verzeichnet rund 260.000 Fans – trotzdem wird nur ein Bruchteil dieser Personen wirklich eine Rolex erworben haben. Die meisten versuchen lediglich, ihr Image aufzuwerten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Facebook Informationen darüber hat, wer oder was wir gerne sein möchten. Facebook kennt unsere Wunschpersönlichkeit. Es kann aber nur sehr eingeschränkt darüber Auskunft geben, was uns wirklich interessiert und keine sichere Aussage über meine Kaufkraft treffen – abgesehen von drei Erdbeeren bei Farmville.
Google hat Kenntnis darüber, womit wir uns beschäftigten und was uns interessiert Meiner Meinung nach spielt Google in Bezug auf Datenschutz in einer anderen Liga als Facebook. Bei vielen Produkten, allen voran Google Mail und Google+, hat der Internetkonzern aus Mountain View es geschafft, dass ich ihm meine Daten anvertraue. Darüber hinaus besitzt Google viele andere Gelegenheiten, Nutzerdaten zu sammeln: Durch das Werbeprogramm Adsense hat Google im ganzen westlichen Internet „Satelliten“ installiert, die nach Hause funken, wofür wir uns interessieren, und durch den kostenlosen Webseite-Trafficanalysedienst Analytics weiß Google außerdem noch, welche Websites im Internet wirklich relevant sind.
Google hat genaue Kenntnis darüber, womit wir uns beschäftigen und wofür wir uns interessieren. Anzumerken sei hier allerdings, dass Google eher “kopflastige” Daten über Anwender besitzt: Google kommt oft ins Spiel, wenn der Kopf die Kontrolle über uns Handeln hat und wenn wir uns versichern müssen, dass der Mercedes wirklich besser ist als der Opel, der wahrscheinlich eher dem Budget entspricht. Genau wie Facebook kann Google nur sehr eingeschränkt eine Aussage darüber treffen, ob wir uns unsere Interessen wirklich leisten können. Daran konnte auch Checkout nicht viel ändern, Googles bedingt relevanter Zahlungsabwicklungsservice.
Apple kennt unsere emotionalen Vorlieben Apple ist in Bezug auf persönliche Daten in einer ganz anderen Position als Google und Facebook. Apple kennt unsere emotionalen Vorlieben, weiß, welche Musik wir hören, welche Filme wir gucken und kann dieses Wissen anhand der Kreditkartendaten mit Adressen abgleichen. Dank iPhones weiß Apple vielleicht sogar, wo wir uns befinden und was wir letzten Sommer getan haben.
Anfragen an Apple bezüglich des Datenschutzes sind in der Regel zwecklos, Apple hüllt sich traditionell in Schweigen. Facebook und Google gehen damit anders um. Bei beiden ist Datenschutz immer wieder ein Thema und sie, in unterschiedlichem Umfang, ergreifen gelegentlich die Initiative, um über dieses Thema zu reden. Wann hat Apple das Thema Datenschutz das letzte Mal von sich aus angesprochen?
Apple hat sehr viele Daten über uns, doch es handelt sich dabei vorrangig um “Luxusdaten”. Apple-Produkte sind teuer, wodurch ganze Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen werden. Dazu kommt, dass Apple eher „nice to have“ ist – niemand ist zum Leben auf einen iTunes-Song angewiesen.
Amazon, der freundliche Buchhändler im Internet? Mitnichten. Ich habe vor vier Jahren einen Gefrierschrank bei Amazon gekauft. In den USA liefert Amazon Lebensmittel. Amazon ist günstig, oft sogar der billigste Anbieter und dadurch fast für die ganze Bevölkerung attraktiv. Amazon weiß, was wir brauchen, mögen und uns wirklich leisten können. Amazon kennt auch die Bedürfnisse unserer Nachbarn und hat Informationen über den von mir benutzten Rasierer.
Vor vielen Jahren – ich erinnere mich leider nicht mehr genau wann – kam eine Diskussion auf, warum Amazon während des Bestellvorgangs nach der Telefonnummer fragt. In Deutschland war (und ist wahrscheinlich immer noch) zur Abwicklung von Onlinekäufen nur die Abfrage von Daten erlaubt, die dafür wirklich notwendig sind. Amazon fragt auch noch 2011 nach der Telefonnummer. Angerufen wurde ich nie, und ich habe schon viel bestellt. Warum will Amazon meine Nummer und warum unternimmt kein Datenschützer etwas? Mit 1-Click-Shopping kann Amazon sogar den Impulskauf bedienen, und wenn man in den nächsten drei Stunden noch zusätzliche Produkte erwirbt, kommt alles ohne zusätzliche Versandkosten nach Hause geliefert.
Oft ertappe ich mich selbst dabei, wie ich auf einen Artikel in der Rubrik „Kunden, die gekauft haben, haben auch gekauft“ klicke. Das sind Daten, die mir persönlich gefährlich werden können. Sie fördern, dass man sich auf seine Gefühle verlässt und der Kopf sich ausschaltet. Wer sich für Amazons Express-Versand Prime entscheidet, zahlt eine jährliche Gebühr für die Lieferung innerhalb eines Tages und kann dann versandkostenfrei so viel bestellen, wie er will. Damit sich das aber auch rechnet, wird geshoppt bis zum Umfallen.
Auch wenn ich bewusst überspitze: Wir sollten uns ruhig vor Augen führen, was Amazon alles über uns weiß. Angesichts dessen ist es verwunderlich, wie entspannt doch die Datenschützer in diesem Fall zu sein scheinen: Adresse, Bankkonten, den Inhalt unseres halben Haushalts, Bücher, DVDs, Musik, Kreditkartendaten, Umfelddaten. In meinem Fall weiß Amazon sogar über alle meine Umzüge Bescheid, da ich meinen Amazon-Account schon seit 2001 besitze.
Anfang 2010 berichtete die c’t über die Vermutung der Sippenhaftung bei Amazon. Im übertragenen Sinne bekomme ich nichts mehr geliefert, wenn mein Onkel die Rechnung nicht bezahlen kann. Das ist eine Entwicklung, über die sich Datenschützer wirklich Sorgen machen sollten. Die Schufa würde sich wahrscheinlich über solch genauen Bonitätsdaten sehr freuen.
Amazon hat schon jetzt genauere Daten als die, die Google sehr wahrscheinlich jemals bekommen wird. Die Interessen und die Bedürfnisse gepaart mit den finanziellen Daten können eine datenschutztechnisch explosive Mischung ergeben.
Fazit Ich behaupte nicht, dass Google, Facebook und Apple aus datenschutzrechtlicher Sicht nicht in Schach gehalten werden müssen. Aber Amazon hat bisher relativ unbehelligt Daten angesammelt, die für Verbraucher schon jetzt gefährlich werden können. Sie geben Auskunft über unsere finanziellen Möglichkeiten und unsere emotionalen Vorlieben auf persönlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Kein anderes Internetunternehmen verfügt über solche exakten und umfangreichen Bonitätsdaten. Während Datenschützer sich auf Facebook eingeschossen haben, scheint die wirkliche Datenkrake von ihnen sehr wenig Beachtung zu finden.
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelDie Macht der digitalen Ökosysteme: Der kommende Bedeutungsverlust deutscher MedienunternehmenGoogle, Apple, Facebook und Amazon schaffen digitale Ökosysteme und ziehen Konsumenten und Lieferanten magisch an. Deutsche Medienanbieter verlieren angesichts dieser Entwicklung Einfluss und Bedeutung. (30. September 2011)Konkurrenzkämpfe der Internetkonzerne: Das Risiko des digitalen GemischtwarenladensDie führenden Unternehmen der Webwelt werden zu digitalen Gemischtwarenläden und kommen sich dabei immer häufiger gegenseitig in die Quere. Unbefangene Startups können diesen Fokusverlust ausnutzen. (6. April 2011)Statusbericht: Wer wird das nächste große Ding?Die zu Ende gehende Dekade war das Jahrzehnt von Google. Doch wer wird in den kommenden Jahren das Netz dominieren? Ein Statusbericht. (14. Dezember 2009)SPONSOREN
october 2011 by renefischer
Grand Theft Apple: Steve Jobs Declared War on Android
october 2011 by renefischer
It was easy to see that Steve Jobs wasn’t a fan of Google or Android. But I’ll admit, I was surprised by the pure vitriol he expressed toward the search giant’s mobile OS.
It was Apple’s commander-in-chief declaring war.
I have been reading Walter Isaacson’s biography of Jobs for the past few days. And while I will have plenty more to say about the in-depth look at one of the world’s greatest innovators and entrepreneurs, I do think the subject of Jobs and Android deserves deeper exploration.
In the book, Jobs accuses Google of “grand theft” with Android — the Apple co-founder believed that the search giant’s leadership “personally betrayed” him by stealing concepts like the app screen and multitouch. Google Executive Chairman Eric Schmidt (who sat on Apple’s board of directors until August 2009) had inside information on the iPhone, while co-founders Page and Brin looked to Jobs for mentorship.
“We did not enter the search business,” Jobs told Isaacson in the book. “They entered the phone business. Make no mistake. They want to kill the iPhone. We won’t let them.”
Jobs, enraged as he talked about Google, went on to bash the company’s famous motto. “I want to go back to that other question first and say one more thing,” he said. “This ‘Don’t be evil’ mantra, it’s bullshit.”
Just a few pages later, Jobs declares what is essentially a manifesto of war against Google and Android. His dying words to Apple’s leadership is simple: Android must be destroyed, no matter the cost. They are words that will likely echo in the ears of Google’s leadership for years to come:
“Our lawsuit is saying, ‘Google, you fucking ripped off the iPhone, wholesale ripped us off.’ Grand theft. I will spend my last dying breath if I need to, and I will spend every penny of Apple’s $40 billion in the bank, to right this wrong. I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product. I’m willing to go to thermonuclear war on this. They are scared to death, because they know they are guilty. Outside of Search, Google’s products — Android, Google Docs — are shit.”
A Declaration of War
Did Google steal any proprietary technology from Apple in order to build Android? There is no way to truly know — neither side is going to be objective in this debate.
The debate is a moot point, though. Jobs believed that Google ripped off Apple in the worst way possible, and now that sentiment is public knowledge. And while I doubt that will affect what phone consumers choose when they are at the AT&T or Verizon store, you can bet that everybody working at Apple will remember the dying words of their visionary leader.
It’s that type of statement that will create an even greater divide between the two companies. It’s the type of statement that will spark a bitter war between Google and Apple, because Jobs’s words were nothing less than a declaration of war.
The war will only get uglier as Google closes in on Motorola. It’s going to look like Grand Theft Auto — there are going to be bodies before this thing is settled.
The Social Analyst is a column by Mashable Editor-at-Large Ben Parr, where he digs into social media trends and how they are affecting companies in the space.
Lead image courtesy of Gamefaqs, sleepmode.
More About: android, apple, features, Opinion, steve jobs, The Social Analyst
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It was Apple’s commander-in-chief declaring war.
I have been reading Walter Isaacson’s biography of Jobs for the past few days. And while I will have plenty more to say about the in-depth look at one of the world’s greatest innovators and entrepreneurs, I do think the subject of Jobs and Android deserves deeper exploration.
In the book, Jobs accuses Google of “grand theft” with Android — the Apple co-founder believed that the search giant’s leadership “personally betrayed” him by stealing concepts like the app screen and multitouch. Google Executive Chairman Eric Schmidt (who sat on Apple’s board of directors until August 2009) had inside information on the iPhone, while co-founders Page and Brin looked to Jobs for mentorship.
“We did not enter the search business,” Jobs told Isaacson in the book. “They entered the phone business. Make no mistake. They want to kill the iPhone. We won’t let them.”
Jobs, enraged as he talked about Google, went on to bash the company’s famous motto. “I want to go back to that other question first and say one more thing,” he said. “This ‘Don’t be evil’ mantra, it’s bullshit.”
Just a few pages later, Jobs declares what is essentially a manifesto of war against Google and Android. His dying words to Apple’s leadership is simple: Android must be destroyed, no matter the cost. They are words that will likely echo in the ears of Google’s leadership for years to come:
“Our lawsuit is saying, ‘Google, you fucking ripped off the iPhone, wholesale ripped us off.’ Grand theft. I will spend my last dying breath if I need to, and I will spend every penny of Apple’s $40 billion in the bank, to right this wrong. I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product. I’m willing to go to thermonuclear war on this. They are scared to death, because they know they are guilty. Outside of Search, Google’s products — Android, Google Docs — are shit.”
A Declaration of War
Did Google steal any proprietary technology from Apple in order to build Android? There is no way to truly know — neither side is going to be objective in this debate.
The debate is a moot point, though. Jobs believed that Google ripped off Apple in the worst way possible, and now that sentiment is public knowledge. And while I doubt that will affect what phone consumers choose when they are at the AT&T or Verizon store, you can bet that everybody working at Apple will remember the dying words of their visionary leader.
It’s that type of statement that will create an even greater divide between the two companies. It’s the type of statement that will spark a bitter war between Google and Apple, because Jobs’s words were nothing less than a declaration of war.
The war will only get uglier as Google closes in on Motorola. It’s going to look like Grand Theft Auto — there are going to be bodies before this thing is settled.
The Social Analyst is a column by Mashable Editor-at-Large Ben Parr, where he digs into social media trends and how they are affecting companies in the space.
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october 2011 by renefischer
Siri, Seriously: 10 Ways We’re Really Using Apple’s Voice Assistant [POLL]
october 2011 by renefischer
By now it seems we’re all well aware of the many Easter eggs Apple has left for us in Siri, the intelligent assistant baked into the iPhone 4S. She has enough answers to silly questions to delight you for a weekend or more. Some sites are getting a lot of mileage out of finding each and every amusing answer Siri has up her sleeve.
But once the novelty has worn off, will you really use Siri in your everyday life — or will she fade into the background, an unwanted extra like Apple’s previous iPhone voice control feature? After using the 4S for more than a week, I think Siri will enter our lives in small but vital ways. Most of these are things you could do before, but that required too many cumbersome steps that Siri can easily overcome.
Here’s my shortlist of ways Siri really works for me. If you have an iPhone 4S already, how are you putting her to work? Take our poll and let us know in the comments.
SEE ALSO: Siri Is Impressive, But Still A Work In Progress
1. Siri, Wake Me Up. When you’re ready to crash, the last thing you want to do is fiddle with an alarm app. It’s much faster and more satisfying to hold down the home button and say “Wake me up at 7:15.” This also works well for power naps — “Wake me in 40 minutes.” — or the weekend, when you don’t have a specific appointment but don’t want to oversleep: “Wake me in eight hours.”
2. Siri, Find Coffee. Likewise, typing on a small screen is something you just don’t want to do when you’re caffeine-deprived, especially in a strange town. For more complex restaurant requests later in the day, you’ll probably want to go straight to the Yelp app — but if you just need a java jolt to get started, she can point you at the nearest coffee place. Chances are it’s a Starbucks.
3. Siri, Do You Know The Way To San Jose? Here’s another area where typing takes too damn long (and if you’re doing it on the road, where most of us need directions on the go, typing can kill.) Siri is an effective and reliable shortcut to Google Maps directions. She’d be a lot more effective if she offered to read the directions out ahead of each turn; that would give GPS device manufacturers like TomTom a run for their money. But Siri hasn’t steered me wrong on any city name I’ve tried yet. And yes, putting your question in the form of a song title works too.
SEE ALSO: iPhone 4S: Siri Politely Answers 10 Absurd Questions [PICS]
4. Siri, Play A Random Song. I’m pretty fastidious about organizing my tunes; setting up a new “most wanted” playlist every month is only the beginning of it. I thought nothing could ever stop me from scrolling through them to choose the playlist I wanted — but Siri did. What’s more, instructions that match my spur-of-the-moment musical tastes — like “Siri, play some Queen” — have come in very handy, especially on my morning run.
5. Siri, Send A Text. Here’s where Siri’s lift-to-talk feature comes in handy. No more texting and walking! Just turn the phone on, put it to your ear and say “Siri, text my wife and let her know I’m going to be late.” No muss, no fuss, and anyone walking past will simply think you’re talking to your personal assistant. Which, of course, you are.
6. Siri, Will It Rain Today? Apple made a big deal of Siri’s weather prediction capabilities, so it’s no surprise that she understands all manner of meteorological questions. But I never expected to be asking so many of them as I stand and stare at my closet, hat rack and umbrella stand.
SEE ALSO: Teach Siri How to Pronounce Your Name
7. Siri, Remind Me To Do This Every Day. Here’s another area where I had my system all thought out — a to-do app called Things combined with Google Calendar. Siri hasn’t replaced this system, but she has lessened my need to put stuff in it. Best of all, she can set repeating items with ease: try “Siri, remind me to brush my teeth at 10pm every night.” That may sound like micromanaging, by the way, but it’s the most effective way I’ve found to get me to wind down at a certain time.
8. Siri, Remind Me When I Come Back Here. Siri’s location-based reminders aren’t perfect — it’s hard to get her to understand location labels other than “home” or “work,” for one thing. But one location she definitely understands is “here” — your current GPS coordinates. This can be useful in all sorts of small ways. For example, the other night I walked past a beautiful house I really wanted to take a picture of during the day. A quick note to Siri, and she reminded me when I passed that way a few mornings later. Good Siri.
9. Siri, Settle Our Argument. No, Siri doesn’t know it all. But she is plugged into Wolfram Alpha, a two-year-old “computational knowledge engine” that can give you everything from the height of Mount Everest to the size of global GDP to quotes from Pulp Fiction — all in response to questions in natural language. She just might be able to give you the last word in that spirited discussion of yours faster than Google can. Besides, Google doesn’t give you the satisfaction of asking, holding the phone up, and smiling smugly.
SEE ALSO: A Duet With Siri [VIDEO]
10. Siri, Send a Tweet. Going to Twitter.com to post your update? Launching the Twitter mobile app? That’s so last month. Twitter and Siri were made for each other — you just have to do a bit of work to get them together. Follow our step-by-step instructions here.
How Are You Most Using Siri?
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But once the novelty has worn off, will you really use Siri in your everyday life — or will she fade into the background, an unwanted extra like Apple’s previous iPhone voice control feature? After using the 4S for more than a week, I think Siri will enter our lives in small but vital ways. Most of these are things you could do before, but that required too many cumbersome steps that Siri can easily overcome.
Here’s my shortlist of ways Siri really works for me. If you have an iPhone 4S already, how are you putting her to work? Take our poll and let us know in the comments.
SEE ALSO: Siri Is Impressive, But Still A Work In Progress
1. Siri, Wake Me Up. When you’re ready to crash, the last thing you want to do is fiddle with an alarm app. It’s much faster and more satisfying to hold down the home button and say “Wake me up at 7:15.” This also works well for power naps — “Wake me in 40 minutes.” — or the weekend, when you don’t have a specific appointment but don’t want to oversleep: “Wake me in eight hours.”
2. Siri, Find Coffee. Likewise, typing on a small screen is something you just don’t want to do when you’re caffeine-deprived, especially in a strange town. For more complex restaurant requests later in the day, you’ll probably want to go straight to the Yelp app — but if you just need a java jolt to get started, she can point you at the nearest coffee place. Chances are it’s a Starbucks.
3. Siri, Do You Know The Way To San Jose? Here’s another area where typing takes too damn long (and if you’re doing it on the road, where most of us need directions on the go, typing can kill.) Siri is an effective and reliable shortcut to Google Maps directions. She’d be a lot more effective if she offered to read the directions out ahead of each turn; that would give GPS device manufacturers like TomTom a run for their money. But Siri hasn’t steered me wrong on any city name I’ve tried yet. And yes, putting your question in the form of a song title works too.
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4. Siri, Play A Random Song. I’m pretty fastidious about organizing my tunes; setting up a new “most wanted” playlist every month is only the beginning of it. I thought nothing could ever stop me from scrolling through them to choose the playlist I wanted — but Siri did. What’s more, instructions that match my spur-of-the-moment musical tastes — like “Siri, play some Queen” — have come in very handy, especially on my morning run.
5. Siri, Send A Text. Here’s where Siri’s lift-to-talk feature comes in handy. No more texting and walking! Just turn the phone on, put it to your ear and say “Siri, text my wife and let her know I’m going to be late.” No muss, no fuss, and anyone walking past will simply think you’re talking to your personal assistant. Which, of course, you are.
6. Siri, Will It Rain Today? Apple made a big deal of Siri’s weather prediction capabilities, so it’s no surprise that she understands all manner of meteorological questions. But I never expected to be asking so many of them as I stand and stare at my closet, hat rack and umbrella stand.
SEE ALSO: Teach Siri How to Pronounce Your Name
7. Siri, Remind Me To Do This Every Day. Here’s another area where I had my system all thought out — a to-do app called Things combined with Google Calendar. Siri hasn’t replaced this system, but she has lessened my need to put stuff in it. Best of all, she can set repeating items with ease: try “Siri, remind me to brush my teeth at 10pm every night.” That may sound like micromanaging, by the way, but it’s the most effective way I’ve found to get me to wind down at a certain time.
8. Siri, Remind Me When I Come Back Here. Siri’s location-based reminders aren’t perfect — it’s hard to get her to understand location labels other than “home” or “work,” for one thing. But one location she definitely understands is “here” — your current GPS coordinates. This can be useful in all sorts of small ways. For example, the other night I walked past a beautiful house I really wanted to take a picture of during the day. A quick note to Siri, and she reminded me when I passed that way a few mornings later. Good Siri.
9. Siri, Settle Our Argument. No, Siri doesn’t know it all. But she is plugged into Wolfram Alpha, a two-year-old “computational knowledge engine” that can give you everything from the height of Mount Everest to the size of global GDP to quotes from Pulp Fiction — all in response to questions in natural language. She just might be able to give you the last word in that spirited discussion of yours faster than Google can. Besides, Google doesn’t give you the satisfaction of asking, holding the phone up, and smiling smugly.
SEE ALSO: A Duet With Siri [VIDEO]
10. Siri, Send a Tweet. Going to Twitter.com to post your update? Launching the Twitter mobile app? That’s so last month. Twitter and Siri were made for each other — you just have to do a bit of work to get them together. Follow our step-by-step instructions here.
How Are You Most Using Siri?
More About: apple, iPhone 4S, siri
october 2011 by renefischer
myDealZ App für Android und iPhone – gewinnt ein iPad 2 3G / Samsung Galaxy Tab 10.1 3G *UPDATE2*
october 2011 by renefischer
Wir sind immer noch am Testen, aber es kann sich nur noch um Jahre handeln. Hier nochmal der Hinweis ein letzter Hinweis um noch mitzumachen.
Ursprüngliches UPDATE vom 06.10.2011:
Die erste kleine, überarbeitete Version sollte in den nächsten Tagen rauskommen. Aktuell sind es aber erstmal nur die wichtigsten Bugfixes (und man kann den Ton für Push-Nachrichten ausschalten), mehr kommt dann in der nächsten Version. Ich habe alles Feedback gelesen und auch aufgenommen. Aktuell ist erstmal keine WebOS, Bada und kurzfristig auch keine WP7 Anwendung geplant. Am besten weicht ihr hier auf einen RSS Reader aus oder nutzt weiter die mobile Seite.
Ursprünglicher Artikel vom 15.09.2011:
Nach einer Beta-Phase mit Freunden und im Team wollte ich das App ja eigentlich erstmal 2-3 Tage im stillen Kämmerlein testen und noch einige kleine Bugs ausmerzen. Also die App um 2 Uhr Nacht im Market hochgeladen und knapp 6 Stunden später hat NNiko86 es schon gefunden und natürlich auch direkt bei HUKD eingestellt. Inzwischen sind wir bei über 500° und somit war das dann wohl nichts mit erstmal heimlich starten. Es handelt sich hierbei um die myDealZ App V1, die zunächst einmal nur die einfachsten Funktionen beherrscht und Stück für Stück gemeinsam mit euch verbessert wird.
myDealZ App – Android Market / Apple App-Store:
Blog-Ansicht mit Kommentaren
HUKD-Ansicht mit Kommentaren
Push-Nachrichten für neue Deals sowohl für den Blog als auch für HUKD
Definierbare Mindesttemperatur für die Push-Nachricht
Nachtruhe (definierbare Zeit in der keine Push-Nachrichten versendet werden sollen)
Hier noch der QR Code:
Links der Apple QR und rechts der Android QR.
FAQ
Warum kann ich nicht bewerten oder kommentieren?
Aktuell kann man sich über die App noch nicht einloggen und somit geht es aktuell leider noch nicht. Kommt aber. So lange müsst ihr noch mit der mobilen Ansicht Vorlieb nehmen.
Was ist ein Nachmodus?
Ja, im Android-App hat sich ein Tippfehler eingeschlichen Genau wie auch hier (Lichtschalter rechts oben), gibt es auch ein Design für alle Leute, die es lieber dunkel mögen.
Warum kann das Android-App schon XYZ?
Im Android Market kann man Updates ohne Authorisierungsprozess von Apple hochladen und somit wird die Android App mit Sicherheit etwas öfter Updates erhalten. Aktuell sind die Apps aber praktisch identisch (wobei das iPhone App etwas polierter ist).
Gewinnspiel
Und zu nem schönen Produktlaunch gibt es auch was zu gewinnen. Was müsst ihr dafür machen? Ganz einfach, App installieren und im Android Market, bzw. im Apple App Store eine Rezension schreiben (ob gut oder schlecht spielt für das Gewinnspiel keine Rolle). Unter den Android Usern wird ein Samsung Galaxy Tab 10.1 3G verlost und unter den iOS Usern gibt es ein Apple iPad 2 16GB 3G. Jeweils eine Bewertung wird dann per Zufall gezogen und bekommt nach Authentifizierung dann eine schönes neues Tablet. Also runterladen und bewerten!
“Einsendeschluss” ist der 14.10. und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wer weder iPhone noch Android Handy hat, kann sich mal Marvins Video zur App anschauen:
Apple
Gewinnspiel
Gratis
Kostenlos
myDealZ
from google
Ursprüngliches UPDATE vom 06.10.2011:
Die erste kleine, überarbeitete Version sollte in den nächsten Tagen rauskommen. Aktuell sind es aber erstmal nur die wichtigsten Bugfixes (und man kann den Ton für Push-Nachrichten ausschalten), mehr kommt dann in der nächsten Version. Ich habe alles Feedback gelesen und auch aufgenommen. Aktuell ist erstmal keine WebOS, Bada und kurzfristig auch keine WP7 Anwendung geplant. Am besten weicht ihr hier auf einen RSS Reader aus oder nutzt weiter die mobile Seite.
Ursprünglicher Artikel vom 15.09.2011:
Nach einer Beta-Phase mit Freunden und im Team wollte ich das App ja eigentlich erstmal 2-3 Tage im stillen Kämmerlein testen und noch einige kleine Bugs ausmerzen. Also die App um 2 Uhr Nacht im Market hochgeladen und knapp 6 Stunden später hat NNiko86 es schon gefunden und natürlich auch direkt bei HUKD eingestellt. Inzwischen sind wir bei über 500° und somit war das dann wohl nichts mit erstmal heimlich starten. Es handelt sich hierbei um die myDealZ App V1, die zunächst einmal nur die einfachsten Funktionen beherrscht und Stück für Stück gemeinsam mit euch verbessert wird.
myDealZ App – Android Market / Apple App-Store:
Blog-Ansicht mit Kommentaren
HUKD-Ansicht mit Kommentaren
Push-Nachrichten für neue Deals sowohl für den Blog als auch für HUKD
Definierbare Mindesttemperatur für die Push-Nachricht
Nachtruhe (definierbare Zeit in der keine Push-Nachrichten versendet werden sollen)
Hier noch der QR Code:
Links der Apple QR und rechts der Android QR.
FAQ
Warum kann ich nicht bewerten oder kommentieren?
Aktuell kann man sich über die App noch nicht einloggen und somit geht es aktuell leider noch nicht. Kommt aber. So lange müsst ihr noch mit der mobilen Ansicht Vorlieb nehmen.
Was ist ein Nachmodus?
Ja, im Android-App hat sich ein Tippfehler eingeschlichen Genau wie auch hier (Lichtschalter rechts oben), gibt es auch ein Design für alle Leute, die es lieber dunkel mögen.
Warum kann das Android-App schon XYZ?
Im Android Market kann man Updates ohne Authorisierungsprozess von Apple hochladen und somit wird die Android App mit Sicherheit etwas öfter Updates erhalten. Aktuell sind die Apps aber praktisch identisch (wobei das iPhone App etwas polierter ist).
Gewinnspiel
Und zu nem schönen Produktlaunch gibt es auch was zu gewinnen. Was müsst ihr dafür machen? Ganz einfach, App installieren und im Android Market, bzw. im Apple App Store eine Rezension schreiben (ob gut oder schlecht spielt für das Gewinnspiel keine Rolle). Unter den Android Usern wird ein Samsung Galaxy Tab 10.1 3G verlost und unter den iOS Usern gibt es ein Apple iPad 2 16GB 3G. Jeweils eine Bewertung wird dann per Zufall gezogen und bekommt nach Authentifizierung dann eine schönes neues Tablet. Also runterladen und bewerten!
“Einsendeschluss” ist der 14.10. und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wer weder iPhone noch Android Handy hat, kann sich mal Marvins Video zur App anschauen:
october 2011 by renefischer
October 12, 2011: The Day SMS Began To Die
october 2011 by renefischer
I’m not generally one to predict the death of things. I’ve rarely been known to herald a shiny new Device X as a “Device Y Killer!”, and I’m a firm believer that Facebook is doing a perfectly good job of being “the new Facebook”. Pundits love to make these crazy claims because they’re easily forgotten and rarely does anyone call them out for being wrong after a few years have passed.
With that said: October 12th, 2011. Mark it down, and come back and yell at me in a few years if I’m wrong. Today is the day SMS begins to die.
It begins with today’s launch of iOS 5.
Or, really, it begins with iMessage.
Back in June, MG wrote that Apple had “finally stuck a dagger into SMS” with the announcement of iMessage. Today, they’re pulling that dagger out… and sitting back and laughing as the wound bleeds out.
You! Heading for the comments! Wait a second. (A crazy request, really, given that it’s 5 line breaks deep into this post. I probably should’ve put it right in the headline.)
To be clear, iMessage alone won’t kill SMS. It’ll just start the avalanche.
Today, many millions of people (and millions more, come Friday) are being shown something better. Besides updating to iOS 5, they don’t have to do anything to make it work. They don’t have to manually install an app; hell, they don’t even need to use anything they’re not already using.
This isn’t BlackBerry Messenger. There are no PINs to share. iMessage just knows when the person you’re texting can receive iMessages, and handles everything for you.
This isn’t Google Voice, with its free texting. There is no new app to install and use, or new service to sign up for.
This is many, many, many millions of devices, suddenly switching to a new protocol with little interaction from the user. This is millions of iPhones, suddenly sending a fraction of the SMS messages they sent before. The carriers are terrified, and rightly so.
Yes, iMessage only works from iOS device to iOS device — but that doesn’t matter. This is just the beginning of the end.
Next, iMessage support will come to iChat in OS X. Users will be chatting across platforms — again, with no new apps to install, and no new services to sign up for.
Next, Google will respond with their own, completely integrated Android-to-Android alternative. They already have such a thing to some extent with Google Talk — it’s just lacking things like photo messaging, read/delivery receipts, and the most important part: the seamless, almost entirely automatic integration. Don’t expect it to stay that way.
At a certain point, probably 2-3 years down the road, these proprietary services will be in no way unique. Any surviving platforms will likely have their own SMS alternative, and the concept will reach a point of entropy where they’re no longer directly beneficial to device sales. In fact, that they are not cross-compatible will be seen as a detriment to the concept as a whole — and at that point, the major players will begin working together on a cross-platform (but still carrier independent and agnostic) standard.
Users will grow accustomed to these service’s fancier tricks — the aforementioned read/delivery receipts, the typing status indicators, and the whole, you know, being free part. Users will see texting people via the old SMS system as antiquated; being SMS-only will be like being in a different area code in the mid 90′s. You’ll still get texts — your friends just won’t be happy about it.
SMS won’t go away completely, just as e-mail hasn’t entirely killed snail mail — it’ll just be a sad shell of its former self. It’ll hold strong for a few years longer in certain countries outside of the US, until a standard is set and the new protocol is embraced in feature phones. Companies will still harass you via SMS. You’ll still be able to vote for your favorite American Idol via SMS. But SMS, as we’ve known and loathed for far too long, as a ubiquitous and integrated part of our world’s communication, as an unjustifiable cash cow for the carriers, is dying. Good riddance.
Crunchbase
APPLE
Company:
Apple
Website:
apple.com
Launch Date:
January 4, 1976
IPO:
October 13, 1980, NASDAQ:AAPL
Started by Steve Jobs, Steve Wozniak, and Ronald Wayne, Apple has expanded from computers to consumer electronics over the last 30 years, officially changing their name from Apple Computer, Inc. to Apple, Inc. in January 2007.
Among the key offerings from Apple’s product line are: Pro line laptops (MacBook Pro) and desktops (Mac Pro), consumer line laptops (MacBook) and desktops (iMac), servers (Xserve), Apple TV, the Mac OS X and Mac OS X Server operating systems, the iPod (offered with...
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TC
apple
ios
SMS
from google
With that said: October 12th, 2011. Mark it down, and come back and yell at me in a few years if I’m wrong. Today is the day SMS begins to die.
It begins with today’s launch of iOS 5.
Or, really, it begins with iMessage.
Back in June, MG wrote that Apple had “finally stuck a dagger into SMS” with the announcement of iMessage. Today, they’re pulling that dagger out… and sitting back and laughing as the wound bleeds out.
You! Heading for the comments! Wait a second. (A crazy request, really, given that it’s 5 line breaks deep into this post. I probably should’ve put it right in the headline.)
To be clear, iMessage alone won’t kill SMS. It’ll just start the avalanche.
Today, many millions of people (and millions more, come Friday) are being shown something better. Besides updating to iOS 5, they don’t have to do anything to make it work. They don’t have to manually install an app; hell, they don’t even need to use anything they’re not already using.
This isn’t BlackBerry Messenger. There are no PINs to share. iMessage just knows when the person you’re texting can receive iMessages, and handles everything for you.
This isn’t Google Voice, with its free texting. There is no new app to install and use, or new service to sign up for.
This is many, many, many millions of devices, suddenly switching to a new protocol with little interaction from the user. This is millions of iPhones, suddenly sending a fraction of the SMS messages they sent before. The carriers are terrified, and rightly so.
Yes, iMessage only works from iOS device to iOS device — but that doesn’t matter. This is just the beginning of the end.
Next, iMessage support will come to iChat in OS X. Users will be chatting across platforms — again, with no new apps to install, and no new services to sign up for.
Next, Google will respond with their own, completely integrated Android-to-Android alternative. They already have such a thing to some extent with Google Talk — it’s just lacking things like photo messaging, read/delivery receipts, and the most important part: the seamless, almost entirely automatic integration. Don’t expect it to stay that way.
At a certain point, probably 2-3 years down the road, these proprietary services will be in no way unique. Any surviving platforms will likely have their own SMS alternative, and the concept will reach a point of entropy where they’re no longer directly beneficial to device sales. In fact, that they are not cross-compatible will be seen as a detriment to the concept as a whole — and at that point, the major players will begin working together on a cross-platform (but still carrier independent and agnostic) standard.
Users will grow accustomed to these service’s fancier tricks — the aforementioned read/delivery receipts, the typing status indicators, and the whole, you know, being free part. Users will see texting people via the old SMS system as antiquated; being SMS-only will be like being in a different area code in the mid 90′s. You’ll still get texts — your friends just won’t be happy about it.
SMS won’t go away completely, just as e-mail hasn’t entirely killed snail mail — it’ll just be a sad shell of its former self. It’ll hold strong for a few years longer in certain countries outside of the US, until a standard is set and the new protocol is embraced in feature phones. Companies will still harass you via SMS. You’ll still be able to vote for your favorite American Idol via SMS. But SMS, as we’ve known and loathed for far too long, as a ubiquitous and integrated part of our world’s communication, as an unjustifiable cash cow for the carriers, is dying. Good riddance.
Crunchbase
APPLE
Company:
Apple
Website:
apple.com
Launch Date:
January 4, 1976
IPO:
October 13, 1980, NASDAQ:AAPL
Started by Steve Jobs, Steve Wozniak, and Ronald Wayne, Apple has expanded from computers to consumer electronics over the last 30 years, officially changing their name from Apple Computer, Inc. to Apple, Inc. in January 2007.
Among the key offerings from Apple’s product line are: Pro line laptops (MacBook Pro) and desktops (Mac Pro), consumer line laptops (MacBook) and desktops (iMac), servers (Xserve), Apple TV, the Mac OS X and Mac OS X Server operating systems, the iPod (offered with...
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october 2011 by renefischer
Warum das Siri Business-Modell Android röstet - und auch für Apple eine riskante Wette ist
october 2011 by renefischer
Die letzten zwei Tage, habe ich mir die Frage gestellt, warum Siri für das iPhone 4S limitiert ist. Auf den ersten Blick scheint es Willkür zu sein. An den Hardware-Voraussetzungen kann es nicht liegen: das iPad 2 hat alles, was das neue iPhone ausmacht. Eine mögliche Erklärung: Apple will die für Siri notwendige Serverfarm mit der schrittweisen Markteinführung der Devices kontrolliert hochfahren.
Meine Vermutung ist allerdings eine andere: es sind die Kosten.
Wie ich bereits vor einigen Tagen beschrieben habe, ist der Kern von Siri keinesfalls die (erstaunlich gut funktionierende) Spracherkennung. Der Clou ist die dahinter liegende AI-Maschine. Bei jeder Frage an Siri findet im Hintergrund eine Kommunikation zwischen dem iPhone 4S und Apples zentraler Cloud statt.
Was kostet nun ein Siri-Dialog? Das weiss natürlich niemand außer Apple. Ich halte es aber für fair anzunehmen, dass ein Siri-Dialog ungefähr in der Kostenregion einer Google-Abfrage liegt. Hierfür gibt es einigermaßen plausible Schätzungen, welche die Kosten bei rund 1 ct sehen. Gegenprobe: Unternehmen, die Google als Onsite-Service nutzen wollen, zahlen 2 ct.
Ich halte also die Kosten von 1 ct für eine Siri-Anfrage eher für eine untere Schranke (vor allem wenn man bedenkt, dass Google 10 Jahre darin geübt ist, seine zentralen Data Center kostenseitig zu optimieren).
Und jetzt wird's spannend. Wie viele Siri-Dialoge macht ein durchschnittlicher iPhone-Nutzer? Das wüsste Apple wohl auch gerne. Eine Modellrechnung: bei 10 Dialogen täglich ergeben sich 3.650 Dialoge im Jahr. Multipliziert mit 1ct macht das einen Kostenblock von $36 per anno. Bei einer Marge von 70% für das aktuelle iPhone über eine Nutzungsperiode von 3 Jahren kann das Apple locker wegstecken.
Und das ist ein Problem für Google und sein Android Eco-System. Google refinanziert Android mit seinen Mobile-Search-Einnahmen. Die belaufen sich aktuell bei rund $10 pro Jahr und Device. Weitere Erträge durch Lizenzen oder Hardware gibt es (bislang) nicht. Das ist am Ende durch die schiere Anzahl der Android-Devices eine Menge Geld - reicht aber bei Weitem nicht, einen Cloud-basierten Assistenz-Dienst wie Siri wirtschaftlich zu betreiben. Würde Google einen Siri-Clone starten, würde Google das mehr als $20 pro Endgerät und Jahr an Verlust einbringen und gleichzeitig verlieren sie textbasierten Adword-Umsatz. Auch hier macht's wieder die Menge - nur mit umgekehrten Vorzeichen.
Wenn die Konsumenten Siri lieben werden, schafft es neben einem extrem starken Lock-in auch ein großes Problem für das Mobile-Geschäft von Google. Ein Cloud-basierter Assistenz-Dienst ist heute ohne die gigantische Hardware-Margen nicht finanzierbar. Und welcher Anbieter besitzt diese heute außer Apple?
Einen zu großen Erfolg für Siri kann Apple sich paradoxerweise aber auch nicht leisten. So lange die Serverkosten nicht wesentlich unter 1ct/Dialog sinken, würde Apple in arge Bedrängnis kommen, wenn statt 10 beispielsweise 100 Dialoge täglich zwischen iPhone und der Siri-Maschine stattfinden: die schönen Margen wären im Nu verzehrt. In diesem Fall müsste Apple sehr schnell beginnen, selbst ein eigenständiges Business-Modell für die Siri-Nutzung zu entwickeln.
android
apple
siri
from google
Meine Vermutung ist allerdings eine andere: es sind die Kosten.
Wie ich bereits vor einigen Tagen beschrieben habe, ist der Kern von Siri keinesfalls die (erstaunlich gut funktionierende) Spracherkennung. Der Clou ist die dahinter liegende AI-Maschine. Bei jeder Frage an Siri findet im Hintergrund eine Kommunikation zwischen dem iPhone 4S und Apples zentraler Cloud statt.
Was kostet nun ein Siri-Dialog? Das weiss natürlich niemand außer Apple. Ich halte es aber für fair anzunehmen, dass ein Siri-Dialog ungefähr in der Kostenregion einer Google-Abfrage liegt. Hierfür gibt es einigermaßen plausible Schätzungen, welche die Kosten bei rund 1 ct sehen. Gegenprobe: Unternehmen, die Google als Onsite-Service nutzen wollen, zahlen 2 ct.
Ich halte also die Kosten von 1 ct für eine Siri-Anfrage eher für eine untere Schranke (vor allem wenn man bedenkt, dass Google 10 Jahre darin geübt ist, seine zentralen Data Center kostenseitig zu optimieren).
Und jetzt wird's spannend. Wie viele Siri-Dialoge macht ein durchschnittlicher iPhone-Nutzer? Das wüsste Apple wohl auch gerne. Eine Modellrechnung: bei 10 Dialogen täglich ergeben sich 3.650 Dialoge im Jahr. Multipliziert mit 1ct macht das einen Kostenblock von $36 per anno. Bei einer Marge von 70% für das aktuelle iPhone über eine Nutzungsperiode von 3 Jahren kann das Apple locker wegstecken.
Und das ist ein Problem für Google und sein Android Eco-System. Google refinanziert Android mit seinen Mobile-Search-Einnahmen. Die belaufen sich aktuell bei rund $10 pro Jahr und Device. Weitere Erträge durch Lizenzen oder Hardware gibt es (bislang) nicht. Das ist am Ende durch die schiere Anzahl der Android-Devices eine Menge Geld - reicht aber bei Weitem nicht, einen Cloud-basierten Assistenz-Dienst wie Siri wirtschaftlich zu betreiben. Würde Google einen Siri-Clone starten, würde Google das mehr als $20 pro Endgerät und Jahr an Verlust einbringen und gleichzeitig verlieren sie textbasierten Adword-Umsatz. Auch hier macht's wieder die Menge - nur mit umgekehrten Vorzeichen.
Wenn die Konsumenten Siri lieben werden, schafft es neben einem extrem starken Lock-in auch ein großes Problem für das Mobile-Geschäft von Google. Ein Cloud-basierter Assistenz-Dienst ist heute ohne die gigantische Hardware-Margen nicht finanzierbar. Und welcher Anbieter besitzt diese heute außer Apple?
Einen zu großen Erfolg für Siri kann Apple sich paradoxerweise aber auch nicht leisten. So lange die Serverkosten nicht wesentlich unter 1ct/Dialog sinken, würde Apple in arge Bedrängnis kommen, wenn statt 10 beispielsweise 100 Dialoge täglich zwischen iPhone und der Siri-Maschine stattfinden: die schönen Margen wären im Nu verzehrt. In diesem Fall müsste Apple sehr schnell beginnen, selbst ein eigenständiges Business-Modell für die Siri-Nutzung zu entwickeln.
october 2011 by renefischer
Facebook und Apple: Zwei Ökosysteme kollidieren
october 2011 by renefischer
Facebook weitet seine App-Plattform auf mobile Geräte aus. Doch dort kollidiert sie mit dem mächtigen Ökosystem von Apple.
Aktualisiert
Mit einer eigenen HTML5-App-Plattform Entwicklern eine Möglichkeit zu geben, ihre Anwendungen ohne Apple-Freigabeprozess in eine native iOS-Applikation zu verpacken – genau dieses kecke Ziel wird Facebook seit einiger Zeit nachgesagt (“Project Spartan“).
Am Montagabend nun hat das kalifornische Unternehmen wie berichtet seine iPad-App sowie die erste Fassung seiner mobilen App-Plattform veröffentlicht. Doch seine Vision einer Apple vorführenden App-Plattform innerhalb der Facebook-iOS-Applikationen verwirklicht das soziale Netzwerk vorerst nicht. Der Grund: ein Konflikt mit dem Computer- und Smartphone-Hersteller aus Cupertino.
Ginge es nach dem Willen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, würde das Prinzip des mobilen App-Ökosystems unter dem Dach des Social Networks folgendermaßen aussehen:
Anwender könnten direkt aus Facebooks iPhone- und iPad-App auf HTML5-basierte Apps von Drittanwendern zugreifen, ohne dafür den Umweg über den Browser hinnehmen zu müssen.Anwender könnten innerhalb der HTML5-Apps virtuelle Güter über Facebooks eigene Währung Credits erwerben. Facebook erhält hierbei die übliche 30-prozentige Umsatzbeteiligung.Diese Lösung wäre für den US-Dienst der ultimative Ansatz: Er würde über die eigenen iOS-Apps eine Hintertür in Apples App Store einbauen, über die Entwickler Anwendungen in eine native iOS-App portieren können, ohne dafür Apples Freigabeprozess durchlaufen zu müssen. Zeitgleich würden so Facebooks Umsätze durch den Verkauf von Credits innerhalb dieser HTML5-Apps angekurbelt. Nutzer anderer Plattformen greifen über die mobile Website m.facebook.com auf die HTML5-Apps zu und könnten so beispielsweise mit Freunden ein Social Game zocken, selbst wenn diese Facebooks native iOS-Apps verwenden.
Doch vorerst bleibt dies bis auf die Verfügbarkeit der Apps bei m.facebook.com ein Wunschtraum, Apples strengen Regeln für den App Store sei Dank.
[Update] Entgegen der Ankündigungen öffnen sich die neuen mobilen Apps von z.B. wooga oder der Huffington Post direkt innerhalb von Facebooks iPad-App – Nutzer werden somit nicht extra zum Safari-Browser weitergeleitet. Stattdessen bietet Facebook einen eigenen In-App-Browser. [Update Ende]
Apple verdirbt Facebook den Spaß
Der Konzern mit dem Apfel-Logo untersagt es den Betreibern der im App Store verfügbaren Applikationen nämlich, für Transaktionen andere Zahlungswege als die hauseigenen “In-App-Käufe” zu verwenden. Während es unklar ist, inwieweit zuvor über Facebooks Browser-Site erworbene Credits innerhalb der iPad- und iPhone-App des sozialen Netzwerkes für den Erwerb virtueller Güter eingesetzt werden dürfen, besteht für Facebook nach heutigem Stand keine Chance, über die nativen iOS-Applikationen den Kauf weiterer Credits zu ermöglichen – es sei denn, das soziale Netzwerk verwendet dafür Apples In-App-Kauffunktion. Dann jedoch gingen 30 Prozent der Erlöse an Apple, nicht an Facebook.
Neben dem Interessenkonflikt bezüglich der Zahlungsweise stellt sich darüber hinaus die Frage, inwieweit es regelkonform wäre, wenn Facebook seine nativen iOS-Anwendungen für Drittanbieter-Apps öffnen würde. Ich bin kein Experte der App-Store-Geschäftsbedingungen. Offensichtlich ist aber das Risiko, dass Apple im Zweifelsfall Facebooks native Apps sperren könnte, sollte eine darüber verfügbare HTML5-Web-App (z.B. die klassische, von Apple nicht geduldete Furz-App) in Cupertino schlecht ankommen.
Facebook und Apple können weder miteinander noch ohneeinander
Facebook und Apple haben in den vergangenen Jahren zwei äußerst starke Ökosysteme aufgebaut. Über 250 Millionen iPhones, iPads und iPod touch-Geräte gingen bisher weltweit über den Ladentisch. Facebook kann es sich nicht leisten, für deren Besitzer lediglich über eine mobile Website erreichbar zu sein – Apps sind für viele Konsumenten das Maß aller Dinge. Es ist somit gezwungen, mit Applikationen innerhalb von Apples Ökosystem präsent zu sein – wird dadurch aber an der ungestörten Expansion seiner eigenen App-Plattform gehindert.
Beide Anbieter liefern sich derzeit ein Kräftemessen. Wahrscheinlich auch deshalb verzögerte Facebook die Veröffentlichung einer nativen iPad-App: um in den Verhandlungen mit dem Kontrahenten etwas in die Waagschale werfen zu können. Wenn ein von 800 Millionen Menschen aktiv genutzter Onlinedienst nicht mit einer nativen App auf dem iPad vertreten ist, dann sorgt dies bei Apple garantiert nicht nur für Schulterzucken.
Nun also scheint Facebook nachgegeben zu haben – ohne dass in der jetzigen Phase Zugeständnisse von Seiten Apple ersichtlich sind. Im Gegenteil: Nutzer können nun direkt aus der Facebook iPad-App weitere native Apps aus dem App Store herunterladen. Abgesehen von einigen zusätzlichen Informationen über die Präferenzen seiner Mitglieder hat das soziale Netzwerk davon wenig.
Ich frage mich daher: War es schlicht der öffentliche Druck, der Facebook schließlich dazu bewog, seine iPad-App ohne direkt integrierte HTML5-Web-Apps zu veröffentlichen? Oder konnte der Dienst von Apple Freiräume erwirken, die zum jetzigen Zeitpunkt lediglich nicht sichtbar sind?
Wir beobachten gerade, wie zwei mächtige digitale Ökosysteme kollidieren. Beiden können weder miteinander noch ohneeinander. Das wahrscheinlichste Ergebnis ist daher ein Kompromiss – wir werden sehen, ob es ein guter oder ein schlechter wird.
(Foto: stock.xchng)
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelDie Macht der digitalen Ökosysteme: Der kommende Bedeutungsverlust deutscher MedienunternehmenGoogle, Apple, Facebook und Amazon schaffen digitale Ökosysteme und ziehen Konsumenten und Lieferanten magisch an. Deutsche Medienanbieter verlieren angesichts dieser Entwicklung Einfluss und Bedeutung. (30. September 2011)HTML5 und mobile Apps: Der Kindle Cloud Reader weist den WegBisher gab es gute Gründe dafür, warum Smartphone- und Tablet-Nutzer installierbare Applikationen den für die mobile Nutzung optimierten Websites vorzogen. Doch mit HTML5 verringert sich der Abstand zwischen den beiden Ansätzen. (12. August 2011)Mobiler Vorstoß: Facebook gibt Startschuss für iPad-App und mobile App-PlattformFacebook hat die von vielen lange ersehnte iPad-Applikation veröffentlicht und gleichzeitig den Startschuss für seine mobile App-Plattform gegeben. (10. Oktober 2011)SPONSOREN
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Facebook
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iOS
mobile_web
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Aktualisiert
Mit einer eigenen HTML5-App-Plattform Entwicklern eine Möglichkeit zu geben, ihre Anwendungen ohne Apple-Freigabeprozess in eine native iOS-Applikation zu verpacken – genau dieses kecke Ziel wird Facebook seit einiger Zeit nachgesagt (“Project Spartan“).
Am Montagabend nun hat das kalifornische Unternehmen wie berichtet seine iPad-App sowie die erste Fassung seiner mobilen App-Plattform veröffentlicht. Doch seine Vision einer Apple vorführenden App-Plattform innerhalb der Facebook-iOS-Applikationen verwirklicht das soziale Netzwerk vorerst nicht. Der Grund: ein Konflikt mit dem Computer- und Smartphone-Hersteller aus Cupertino.
Ginge es nach dem Willen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, würde das Prinzip des mobilen App-Ökosystems unter dem Dach des Social Networks folgendermaßen aussehen:
Anwender könnten direkt aus Facebooks iPhone- und iPad-App auf HTML5-basierte Apps von Drittanwendern zugreifen, ohne dafür den Umweg über den Browser hinnehmen zu müssen.Anwender könnten innerhalb der HTML5-Apps virtuelle Güter über Facebooks eigene Währung Credits erwerben. Facebook erhält hierbei die übliche 30-prozentige Umsatzbeteiligung.Diese Lösung wäre für den US-Dienst der ultimative Ansatz: Er würde über die eigenen iOS-Apps eine Hintertür in Apples App Store einbauen, über die Entwickler Anwendungen in eine native iOS-App portieren können, ohne dafür Apples Freigabeprozess durchlaufen zu müssen. Zeitgleich würden so Facebooks Umsätze durch den Verkauf von Credits innerhalb dieser HTML5-Apps angekurbelt. Nutzer anderer Plattformen greifen über die mobile Website m.facebook.com auf die HTML5-Apps zu und könnten so beispielsweise mit Freunden ein Social Game zocken, selbst wenn diese Facebooks native iOS-Apps verwenden.
Doch vorerst bleibt dies bis auf die Verfügbarkeit der Apps bei m.facebook.com ein Wunschtraum, Apples strengen Regeln für den App Store sei Dank.
[Update] Entgegen der Ankündigungen öffnen sich die neuen mobilen Apps von z.B. wooga oder der Huffington Post direkt innerhalb von Facebooks iPad-App – Nutzer werden somit nicht extra zum Safari-Browser weitergeleitet. Stattdessen bietet Facebook einen eigenen In-App-Browser. [Update Ende]
Apple verdirbt Facebook den Spaß
Der Konzern mit dem Apfel-Logo untersagt es den Betreibern der im App Store verfügbaren Applikationen nämlich, für Transaktionen andere Zahlungswege als die hauseigenen “In-App-Käufe” zu verwenden. Während es unklar ist, inwieweit zuvor über Facebooks Browser-Site erworbene Credits innerhalb der iPad- und iPhone-App des sozialen Netzwerkes für den Erwerb virtueller Güter eingesetzt werden dürfen, besteht für Facebook nach heutigem Stand keine Chance, über die nativen iOS-Applikationen den Kauf weiterer Credits zu ermöglichen – es sei denn, das soziale Netzwerk verwendet dafür Apples In-App-Kauffunktion. Dann jedoch gingen 30 Prozent der Erlöse an Apple, nicht an Facebook.
Neben dem Interessenkonflikt bezüglich der Zahlungsweise stellt sich darüber hinaus die Frage, inwieweit es regelkonform wäre, wenn Facebook seine nativen iOS-Anwendungen für Drittanbieter-Apps öffnen würde. Ich bin kein Experte der App-Store-Geschäftsbedingungen. Offensichtlich ist aber das Risiko, dass Apple im Zweifelsfall Facebooks native Apps sperren könnte, sollte eine darüber verfügbare HTML5-Web-App (z.B. die klassische, von Apple nicht geduldete Furz-App) in Cupertino schlecht ankommen.
Facebook und Apple können weder miteinander noch ohneeinander
Facebook und Apple haben in den vergangenen Jahren zwei äußerst starke Ökosysteme aufgebaut. Über 250 Millionen iPhones, iPads und iPod touch-Geräte gingen bisher weltweit über den Ladentisch. Facebook kann es sich nicht leisten, für deren Besitzer lediglich über eine mobile Website erreichbar zu sein – Apps sind für viele Konsumenten das Maß aller Dinge. Es ist somit gezwungen, mit Applikationen innerhalb von Apples Ökosystem präsent zu sein – wird dadurch aber an der ungestörten Expansion seiner eigenen App-Plattform gehindert.
Beide Anbieter liefern sich derzeit ein Kräftemessen. Wahrscheinlich auch deshalb verzögerte Facebook die Veröffentlichung einer nativen iPad-App: um in den Verhandlungen mit dem Kontrahenten etwas in die Waagschale werfen zu können. Wenn ein von 800 Millionen Menschen aktiv genutzter Onlinedienst nicht mit einer nativen App auf dem iPad vertreten ist, dann sorgt dies bei Apple garantiert nicht nur für Schulterzucken.
Nun also scheint Facebook nachgegeben zu haben – ohne dass in der jetzigen Phase Zugeständnisse von Seiten Apple ersichtlich sind. Im Gegenteil: Nutzer können nun direkt aus der Facebook iPad-App weitere native Apps aus dem App Store herunterladen. Abgesehen von einigen zusätzlichen Informationen über die Präferenzen seiner Mitglieder hat das soziale Netzwerk davon wenig.
Ich frage mich daher: War es schlicht der öffentliche Druck, der Facebook schließlich dazu bewog, seine iPad-App ohne direkt integrierte HTML5-Web-Apps zu veröffentlichen? Oder konnte der Dienst von Apple Freiräume erwirken, die zum jetzigen Zeitpunkt lediglich nicht sichtbar sind?
Wir beobachten gerade, wie zwei mächtige digitale Ökosysteme kollidieren. Beiden können weder miteinander noch ohneeinander. Das wahrscheinlichste Ergebnis ist daher ein Kompromiss – wir werden sehen, ob es ein guter oder ein schlechter wird.
(Foto: stock.xchng)
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelDie Macht der digitalen Ökosysteme: Der kommende Bedeutungsverlust deutscher MedienunternehmenGoogle, Apple, Facebook und Amazon schaffen digitale Ökosysteme und ziehen Konsumenten und Lieferanten magisch an. Deutsche Medienanbieter verlieren angesichts dieser Entwicklung Einfluss und Bedeutung. (30. September 2011)HTML5 und mobile Apps: Der Kindle Cloud Reader weist den WegBisher gab es gute Gründe dafür, warum Smartphone- und Tablet-Nutzer installierbare Applikationen den für die mobile Nutzung optimierten Websites vorzogen. Doch mit HTML5 verringert sich der Abstand zwischen den beiden Ansätzen. (12. August 2011)Mobiler Vorstoß: Facebook gibt Startschuss für iPad-App und mobile App-PlattformFacebook hat die von vielen lange ersehnte iPad-Applikation veröffentlicht und gleichzeitig den Startschuss für seine mobile App-Plattform gegeben. (10. Oktober 2011)SPONSOREN
october 2011 by renefischer
Basically no Thinking ➝
october 2011 by renefischer
Jürgen Vielmeier:
Mir inzwischen egal, wie diese Zahlen zustande kommen. Die Verehrung für Apple und den verstorbenen Steve Jobs haben mittlerweile religiöse Züge angenommen, die ich nicht mehr mitmachen werde. Mein nächstes Smartphone wird kein iPhone mehr sein und mein nächster Rechner kein Mac. Was ihr macht, ist natürlich euer Ding…
Wer kam eigentlich auf die bescheuerte Idee den Typen einen Techblog führen zu lassen? Erinnert ihr euch, wie ich hier an jeder Stelle erwähnte, dass es mir nicht um die Firma, oder irgendwelche Personen geht, sondern um Qualität? Dass ich ein Gerät kaufe, wenn es das macht was ich will und zwar so gut wie möglich? Ich lese E-Books mit einem Kindle, obwohl es auch mit einem iPad geht, weil der Kindle es besser kann. Was genau redet der Typ da? Ist ihm bewusst, dass er gerade indirekt sagte, dass er sein Macbook und iPhone nicht kaufte, weil es die beste Technik ist? Meine Fresse. Jeder Beitrag von ihm ist dämliches Gejammer, oder unreflektierter Kack. Und ich lese es trotzdem, weil ich mich gerne aufrege.
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Mir inzwischen egal, wie diese Zahlen zustande kommen. Die Verehrung für Apple und den verstorbenen Steve Jobs haben mittlerweile religiöse Züge angenommen, die ich nicht mehr mitmachen werde. Mein nächstes Smartphone wird kein iPhone mehr sein und mein nächster Rechner kein Mac. Was ihr macht, ist natürlich euer Ding…
Wer kam eigentlich auf die bescheuerte Idee den Typen einen Techblog führen zu lassen? Erinnert ihr euch, wie ich hier an jeder Stelle erwähnte, dass es mir nicht um die Firma, oder irgendwelche Personen geht, sondern um Qualität? Dass ich ein Gerät kaufe, wenn es das macht was ich will und zwar so gut wie möglich? Ich lese E-Books mit einem Kindle, obwohl es auch mit einem iPad geht, weil der Kindle es besser kann. Was genau redet der Typ da? Ist ihm bewusst, dass er gerade indirekt sagte, dass er sein Macbook und iPhone nicht kaufte, weil es die beste Technik ist? Meine Fresse. Jeder Beitrag von ihm ist dämliches Gejammer, oder unreflektierter Kack. Und ich lese es trotzdem, weil ich mich gerne aufrege.
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october 2011 by renefischer
Siri: Apples bescheidener Diener und unscheinbarer Revolutionär
october 2011 by renefischer
Das iPhone 4S bringt den sprachgesteuerten persönlichen Assistenten Siri mit. Apple läutet damit eine Ära ein, in der wir mit unseren Computern, Tablets und Smartphones sprechen.Die Reaktionen (auch meine) auf die gestrige Presseveranstaltung von Apple fielen im Grossen und Ganzen verhalten aus – obwohl einschlägige Tech-Blogs nicht genug publizistischen Saft aus der (vermeintlich) kleinen Zitrone pressen konnten, die Apple den Bloggern und Journalisten präsentiert hatte. Einige Fanboys und -girls zeigten sich enttäuscht, dass statt der ersehnten Nummer Fünf nur eine 4S präsentiert wurde und der eine oder andere Androidianer konnte sich hämische Kommentare zum Ausbleiben der ganz grossen Neuerung auch nicht verkneifen. Dabei hat Apple gestern das nächste ganz grosse Ding präsentiert: «a humble personal assistant», Siri.
Ganz gross, weil nicht wirklich neu. Apple hat immer wieder bewiesen: Wer bestehendes mit genug Detailversessenheit weiter entwickelt, eine Evolution mit genug Nachdruck vorantreibt, kann es zu einer kleinen Revolution bringen. Genauso war es mit dem iPhone. Keiner kann behaupten, Apple hätte das Smartphone erfunden. Aber Apple hat ein massentaugliches Smartphone entwickelt. Das Design zog die Massen an, die kinderleichte Bedienbarkeit hielt ebendiese bei der Stange – und genau das ist entscheidend für Apples Erfolg.
Der iPhone-Touchscreen revolutionierte die Smartphone-Welt
Zentral für den Erfolg des iPhone war der Touchscreen, der Eingaben mit einer Präzision interpretierte, die das iPhone in dieser entscheidenden Hinsicht bis zu Googles Nexus One schlicht in einer eigenen Liga spielen liess. Klar, Smartphones mit berührungsempfindlichen Bildschirmen gab es lange vor dem iPhone, aber erst dieses konnte ohne Stift präzise gesteuert werden. Man könnte sagen, das iPhone verstand die Befehle – oder Bedürfnisse? – seiner Nutzer wie kein zweites Smartphone.
Was Apple verstanden hat: Es lohnt sich, andere Firmen Early Adopter sein zu lassen und neue Technologien erst in die eigenen Produkte zu implementieren, wenn diese effizient sind. Effizienz heisst im Falle einer Eingabeschnittstelle: Kommandos des Nutzers müssen mit höchster Präzision interpretiert werden. Was das bedeutet, ist mit Blick auf Siri eigentlich klar – auch wenn Thomas Knüwer mit Recht darauf hinweist, dass genug Journalisten die Tragweite anscheinend nicht begriffen haben.
Spracherkennung ist nicht neu – Apple verleiht ihr Intelligenz
Apple hat mit Siri erneut eine Technologie präsentiert, die im Prinzip nicht neu ist. Seit Jahrzehnten versprechen uns Softwarehersteller das Blaue vom Spracherkennungshimmel herunter, ohne überzeugende Lösungen anbieten zu können. Zwar hausen in iOS und OSX schon heute Spracherkennungsprogramme, doch Apple hat diese bisher mit äusserster Zurückhaltung angepriesen. In dieser Hinsicht hat die gestrige Präsentation eine Zäsur markiert: Apple-Manager Phil Schiller hat Siri am Dienstagabend quasi als «one last thing» angepriesen – ein Hinweis darauf, dass Apple in dieser Sache Ernst macht.
Die Cloud als Zentralnervensystem
Siri kann mehr als vorgegebene Kommandos ausführen. Die «humble personal assistant» kann Bedeutungszusammenhänge erkennen; «Wie wird das Wetter heute?» triggert dieselbe Auskunft wie «Werde ich heute einen Schirm benötigen?» sowie wie jeder emsige Assistenten nimmt Siri auch Diktate entgegen – und just hier hält sich der bemerkenswerteste Aspekt verborgen: Siri ist ein Hybrid aus lokaler und dezentraler Intelligenz.
Einfach Kommandos erkennt jener Teil Siris, der im iPhone selbst arbeitet. Kompliziertere, umfangreichere Anfragen, z.B. Diktate, werden zur Verarbeitung ins Zentralnervensystem Siris übermittelt, Apples Serverfarm in North Carolina. Das hat nicht unbedingt nur damit zu tun, dass CPU und Akku des iPhone geschont werden sollen. Vielmehr dürfte dahinter auch die Absicht stehen, Milliarden von Sprachbefehlen – gesprochen von Millionen von Nutzern, in Milliarden von unterschiedlich lärmigen Umgebungen – zu sammeln und auszuwerten.
Dank dieser zentralen Auswertung wird Siri lernen, jeden einzelnen Befehl präziser zu interpretieren, Spracherkennung wird effizient, das heisst: massentauglich. Apple hat gestern – trotz Beta-Label – nicht weniger bekannt gegeben, als dass jetzt die Zeit angebrochen sei, in der wir mit unseren Computern, Tablets und Smartphones zu sprechen beginnen. Vor diesem Hintergrund ist Siris Antwort auf die Frage «What are you?» an Ironie kaum zu übertreffen: «A humble personal assistant.»
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelNeue Richtlinie rund um App-Käufe: Apple verkompliziert das Verhältnis zu seinem ÖkosystemWer über iPhone oder iPad Inhalte verkaufen will, muss zukünftig eine integrierte Zahlungsoption über iTunes anbieten und darf Nutzer nicht mehr aus der App heraus zum Bestellprozess leiten. (16. Februar 2011)Gerüchte um iPhone nano: Auf dem Weg zum CloudcomputerApple arbeitet offenbar an einem kleineren, deutlich preisgünstigeren iPhone, das ohne lokalen Flashspeicher auskommen soll. Das Gerät könnte damit der erste echte Cloudcomputer werden. (15. Februar 2011)Innovation: Warum ich Steve Jobs dankbar binJeder, der mit Begeisterung das mobile Internet verwendet oder anderweitig davon profitiert, sollte Apple-CEO Steve Jobs dankbar sein. (22. Oktober 2010)SPONSOREN
Analysen
Apple
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Siri
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Ganz gross, weil nicht wirklich neu. Apple hat immer wieder bewiesen: Wer bestehendes mit genug Detailversessenheit weiter entwickelt, eine Evolution mit genug Nachdruck vorantreibt, kann es zu einer kleinen Revolution bringen. Genauso war es mit dem iPhone. Keiner kann behaupten, Apple hätte das Smartphone erfunden. Aber Apple hat ein massentaugliches Smartphone entwickelt. Das Design zog die Massen an, die kinderleichte Bedienbarkeit hielt ebendiese bei der Stange – und genau das ist entscheidend für Apples Erfolg.
Der iPhone-Touchscreen revolutionierte die Smartphone-Welt
Zentral für den Erfolg des iPhone war der Touchscreen, der Eingaben mit einer Präzision interpretierte, die das iPhone in dieser entscheidenden Hinsicht bis zu Googles Nexus One schlicht in einer eigenen Liga spielen liess. Klar, Smartphones mit berührungsempfindlichen Bildschirmen gab es lange vor dem iPhone, aber erst dieses konnte ohne Stift präzise gesteuert werden. Man könnte sagen, das iPhone verstand die Befehle – oder Bedürfnisse? – seiner Nutzer wie kein zweites Smartphone.
Was Apple verstanden hat: Es lohnt sich, andere Firmen Early Adopter sein zu lassen und neue Technologien erst in die eigenen Produkte zu implementieren, wenn diese effizient sind. Effizienz heisst im Falle einer Eingabeschnittstelle: Kommandos des Nutzers müssen mit höchster Präzision interpretiert werden. Was das bedeutet, ist mit Blick auf Siri eigentlich klar – auch wenn Thomas Knüwer mit Recht darauf hinweist, dass genug Journalisten die Tragweite anscheinend nicht begriffen haben.
Spracherkennung ist nicht neu – Apple verleiht ihr Intelligenz
Apple hat mit Siri erneut eine Technologie präsentiert, die im Prinzip nicht neu ist. Seit Jahrzehnten versprechen uns Softwarehersteller das Blaue vom Spracherkennungshimmel herunter, ohne überzeugende Lösungen anbieten zu können. Zwar hausen in iOS und OSX schon heute Spracherkennungsprogramme, doch Apple hat diese bisher mit äusserster Zurückhaltung angepriesen. In dieser Hinsicht hat die gestrige Präsentation eine Zäsur markiert: Apple-Manager Phil Schiller hat Siri am Dienstagabend quasi als «one last thing» angepriesen – ein Hinweis darauf, dass Apple in dieser Sache Ernst macht.
Die Cloud als Zentralnervensystem
Siri kann mehr als vorgegebene Kommandos ausführen. Die «humble personal assistant» kann Bedeutungszusammenhänge erkennen; «Wie wird das Wetter heute?» triggert dieselbe Auskunft wie «Werde ich heute einen Schirm benötigen?» sowie wie jeder emsige Assistenten nimmt Siri auch Diktate entgegen – und just hier hält sich der bemerkenswerteste Aspekt verborgen: Siri ist ein Hybrid aus lokaler und dezentraler Intelligenz.
Einfach Kommandos erkennt jener Teil Siris, der im iPhone selbst arbeitet. Kompliziertere, umfangreichere Anfragen, z.B. Diktate, werden zur Verarbeitung ins Zentralnervensystem Siris übermittelt, Apples Serverfarm in North Carolina. Das hat nicht unbedingt nur damit zu tun, dass CPU und Akku des iPhone geschont werden sollen. Vielmehr dürfte dahinter auch die Absicht stehen, Milliarden von Sprachbefehlen – gesprochen von Millionen von Nutzern, in Milliarden von unterschiedlich lärmigen Umgebungen – zu sammeln und auszuwerten.
Dank dieser zentralen Auswertung wird Siri lernen, jeden einzelnen Befehl präziser zu interpretieren, Spracherkennung wird effizient, das heisst: massentauglich. Apple hat gestern – trotz Beta-Label – nicht weniger bekannt gegeben, als dass jetzt die Zeit angebrochen sei, in der wir mit unseren Computern, Tablets und Smartphones zu sprechen beginnen. Vor diesem Hintergrund ist Siris Antwort auf die Frage «What are you?» an Ironie kaum zu übertreffen: «A humble personal assistant.»
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october 2011 by renefischer
Weltpremiere: Hier kommt der Google Store
october 2011 by renefischer
Keine 10 Gehminuten von Covent Garden entfernt, wo Apple heute Abend europäischen Journalisten das neue iPhone präsentieren will, hat Google seine Zelte aufgeschlagen. Die “Chrome Zone” in einem der größten Computerhäuser Londons soll nur der Anfang sein. Google testet die Marktchancen für eine eigene Ladenkette, wie auch interne Unterlagen belegen.
Kein Store – ein “Störchen”
Nein, mit einem Apple Store lässt sich das nun wirklich nicht vergleichen, was Google da auf knapp 30 Quadratmetern bietet: 12 Samsung-Chromebooks (nur ein Modell), geschwungene Tische, ein wenig Zubehör, und aus. Das Gerät selbst will ich hier nicht besprechen, das überlasse ich lieber Netbook-Verstehern wie Sascha Pallenberg von netbooknews.de.
Apple hat Pause
Was fasziniert, ist die Tatsache, dass Google offene Feldversuche unternimmt, die Marktchancen für Direktverkäufe auszutesten. “Ein Experiment”, so Arvind Desikan, von Google Consumer Marketing UK. Eine zweite Ladenfläche soll laut Evening Standard am 7. Oktober in einem Einkaufszentrum in Essex öffnen. Weil das Angebot für einen eigenen Laden noch nicht reicht, beginnt man mit einem Shop-im-Shop-Konzept. Die erste Location: Currys PC World, einem der größten Computerhäuser in London. Auch Apple hat hier eine eigene Verkaufsfläche. Doch die scheint hier heute niemanden zu interessieren.
Große Neugier
Rund um die Chromebooks herrscht munteres Treiben. Die Laufkundschaft schaut, bleibt kurz stehen, geht weiter. Andere stellen ihre Taschen ab und beginnen, an den Geräten herumzuspielen. Einige Blogger und Techies sind hier, machen Fotos, weil sie (wie ich) von dem neuen Angebot im Netz gelesen haben.
Das Urteil eines Android-Entwicklers
Einer von ihnen: Michael, 34 aus Birmingham. Er ist App-Entwickler für Android. Seine erfolgreichsten App „Catch that bus“ habe sich schon 10.000 mal verkauft, sagt er. Was Michael von dieser Store-Idee halte, möchte ich wissen. „Nicht dumm“ sagt er, „Natürlich nur, wenn Google in Zukunft noch mehr eigene Produkte auf den Markt bringt.“ Nicht unrealistisch nach der Motorola-Akquisition. Michael setzt auf Google TV. Seine Android-Apps würden schon heute problemlos auf der Google-Settop-Box laufen – ein gigantischer Markt!
Zu teuer und zu langsam
Das Samsung-Chromebook, das vor uns steht, überzeugt ihn nicht. „Zu langsam“ sagt er, „und das obwohl Chrome ja eigentlich bekannt ist für seine Geschwindigkeit.“ Auch der Preis ist ihm zu hoch. „350 Pfund? Dafür habe ich vor 3 Jahren schon mehr bekommen“, sagt er. Michael gehört zur Linux-Fraktion, hat ein MacBook Air, allerdings nur widerwillig: „Ich mag Apple nicht – genauso wenig wie Microsoft“.
Do the Brits go Chrome?
Ob er glaubt, dass Google mit seinem Chrome-Konzept in Großbritannien eine Chance hat, will ich wissen. „In den Städten: Ja!“, sagt Michael, „Eine Frage von wenigen Jahren“. Auf dem Land hingegen sei die Netzabdeckung zu gering. Die Vorstellung, Daten und Programme nur noch in der Wolke zu speichern, werde dort auf taube Ohren stoßen.
Nur 6 verkaufte Geräte in 3 Tagen
Mit seiner Einschätzung scheint Michael ins Schwarze zu treffen. Denn obwohl der provisorische „Google-Store“ hier in Tottenham viel Aufmerksamkeit in den Medien genießt, verkauft wurden in vergangenen 3 Geschäftstagen gerade mal 6 Geräte. Zu teuer, zu eingeschränkt, die Abhängigkeit von einer aktiven Internet-Verbindung, so das Feedback vieler potentieller Kunden.
Bei Google sind Ihre Daten sicher!
Einige Besucher äußern auch Bedenken, was die Sicherheit ihrer Daten betrifft.
Blöd: Ein ungesicherter Bericht, der alle Kundenkontakte dokumentiert
- Woher ich das alles weiß? Nun, die Verkäufer im Chrome-Store pflegen auf den Ausstellungsgeräten ein GoogleDocs-Spreadsheet, darin aufgelistet sämtliche Kundenkontakte, inkl. Geschlecht, Altersangaben und die Verkaufsstatistik der vergangenen Tage (s. Bild oben). Das Problem: Wenn man bei einem Google-Chromebook vergisst, sich auszuloggen, hat jeder Benutzer Zugang zu diesen Shared Documents. Auch zu internen Verkaufsberichten.
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Kein Store – ein “Störchen”
Nein, mit einem Apple Store lässt sich das nun wirklich nicht vergleichen, was Google da auf knapp 30 Quadratmetern bietet: 12 Samsung-Chromebooks (nur ein Modell), geschwungene Tische, ein wenig Zubehör, und aus. Das Gerät selbst will ich hier nicht besprechen, das überlasse ich lieber Netbook-Verstehern wie Sascha Pallenberg von netbooknews.de.
Apple hat Pause
Was fasziniert, ist die Tatsache, dass Google offene Feldversuche unternimmt, die Marktchancen für Direktverkäufe auszutesten. “Ein Experiment”, so Arvind Desikan, von Google Consumer Marketing UK. Eine zweite Ladenfläche soll laut Evening Standard am 7. Oktober in einem Einkaufszentrum in Essex öffnen. Weil das Angebot für einen eigenen Laden noch nicht reicht, beginnt man mit einem Shop-im-Shop-Konzept. Die erste Location: Currys PC World, einem der größten Computerhäuser in London. Auch Apple hat hier eine eigene Verkaufsfläche. Doch die scheint hier heute niemanden zu interessieren.
Große Neugier
Rund um die Chromebooks herrscht munteres Treiben. Die Laufkundschaft schaut, bleibt kurz stehen, geht weiter. Andere stellen ihre Taschen ab und beginnen, an den Geräten herumzuspielen. Einige Blogger und Techies sind hier, machen Fotos, weil sie (wie ich) von dem neuen Angebot im Netz gelesen haben.
Das Urteil eines Android-Entwicklers
Einer von ihnen: Michael, 34 aus Birmingham. Er ist App-Entwickler für Android. Seine erfolgreichsten App „Catch that bus“ habe sich schon 10.000 mal verkauft, sagt er. Was Michael von dieser Store-Idee halte, möchte ich wissen. „Nicht dumm“ sagt er, „Natürlich nur, wenn Google in Zukunft noch mehr eigene Produkte auf den Markt bringt.“ Nicht unrealistisch nach der Motorola-Akquisition. Michael setzt auf Google TV. Seine Android-Apps würden schon heute problemlos auf der Google-Settop-Box laufen – ein gigantischer Markt!
Zu teuer und zu langsam
Das Samsung-Chromebook, das vor uns steht, überzeugt ihn nicht. „Zu langsam“ sagt er, „und das obwohl Chrome ja eigentlich bekannt ist für seine Geschwindigkeit.“ Auch der Preis ist ihm zu hoch. „350 Pfund? Dafür habe ich vor 3 Jahren schon mehr bekommen“, sagt er. Michael gehört zur Linux-Fraktion, hat ein MacBook Air, allerdings nur widerwillig: „Ich mag Apple nicht – genauso wenig wie Microsoft“.
Do the Brits go Chrome?
Ob er glaubt, dass Google mit seinem Chrome-Konzept in Großbritannien eine Chance hat, will ich wissen. „In den Städten: Ja!“, sagt Michael, „Eine Frage von wenigen Jahren“. Auf dem Land hingegen sei die Netzabdeckung zu gering. Die Vorstellung, Daten und Programme nur noch in der Wolke zu speichern, werde dort auf taube Ohren stoßen.
Nur 6 verkaufte Geräte in 3 Tagen
Mit seiner Einschätzung scheint Michael ins Schwarze zu treffen. Denn obwohl der provisorische „Google-Store“ hier in Tottenham viel Aufmerksamkeit in den Medien genießt, verkauft wurden in vergangenen 3 Geschäftstagen gerade mal 6 Geräte. Zu teuer, zu eingeschränkt, die Abhängigkeit von einer aktiven Internet-Verbindung, so das Feedback vieler potentieller Kunden.
Bei Google sind Ihre Daten sicher!
Einige Besucher äußern auch Bedenken, was die Sicherheit ihrer Daten betrifft.
Blöd: Ein ungesicherter Bericht, der alle Kundenkontakte dokumentiert
- Woher ich das alles weiß? Nun, die Verkäufer im Chrome-Store pflegen auf den Ausstellungsgeräten ein GoogleDocs-Spreadsheet, darin aufgelistet sämtliche Kundenkontakte, inkl. Geschlecht, Altersangaben und die Verkaufsstatistik der vergangenen Tage (s. Bild oben). Das Problem: Wenn man bei einem Google-Chromebook vergisst, sich auszuloggen, hat jeder Benutzer Zugang zu diesen Shared Documents. Auch zu internen Verkaufsberichten.
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october 2011 by renefischer
Die Macht der digitalen Ökosysteme: Der kommende Bedeutungsverlust deutscher Medienunternehmen
september 2011 by renefischer
Google, Apple, Facebook und Amazon schaffen digitale Ökosysteme und ziehen Konsumenten und Lieferanten magisch an. Deutsche Medienanbieter verlieren angesichts dieser Entwicklung Einfluss und Bedeutung. Die nächsten Jahren werden hart. Nicht für Konsumenten und nicht für zukunftsorientierte Unternehmen, aber für alle diejenigen im deutschsprachigen Raum, die sich eine Welt ohne eine gewisse Kontrolle über die Medienwertschöpfungskette und ohne dominierende nationale Anbieter in strategisch wichtigen Bereichen nicht vorstellen können.
Wieder einmal klar wurde mir das am Mittwoch im Angesicht von Amazons vorgestellten Produktneuheiten: einem 199-Dollar-Tablet sowie zwei neuen E-Readern zum Niedrigstpreis, von denen zumindest einer für gerade einmal 99 Euro auch in Deutschland auf den Markt kommen soll.
Amazons Vorstoß ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen führt das zum Internet-Mischkonzern mutierende Unternehmen aus Seattle die losen Enden im Vertrieb seiner digitalen Waren zusammen, zum anderen Unterstreicht es seinen Anspruch, im Wettrennen der Netzgiganten um die Aufmerksamkeit und Loyalität der Konsumenten mitzumischen.
Amazon wird den deutschen Buchmarkt auf den Kopf stellen
Auch wenn Amazon die internationale Expansion seiner Dienste und Medienprodukte im Gegensatz zu Google und Apple vernachlässigt, ist meines Erachtens nach sehr wahrscheinlich, dass es mit seinen subventionierten Lesegeräten und dem angeschlossenen E-Book-Store den deutschen Buchhandel in den nächsten Jahren komplett durcheinander wirbeln wird.
Die Buchpreisbindung verhindert zwar Preisnachlässe bei Titeln, aber nicht die Bereitstellung von E-Readern zum Niedrigstpreis. Mit 99 Euro ist die Untergrenze noch nicht erreicht (in den USA wird das gleiche Modell für 79 Dollar verkauft). Bei seinem Tablet verliert Amazon pro verkauftem Gerät etwa 50 Euro – das Unternehmen weiß ob der Bedeutung von Investitionen in Zukunftsmärkte.
Das Entstehen mächtiger Ökosysteme
Nach Google, Apple und Facebook ist Amazon der nächste rasant wachsende US-Konzern, der seine einzelnen, für sich genommen schon schlagfertigen Dienste zu einem überlegenen Ökosystem verknüpft, das aufgrund seiner Größe, Reichweite und Integration verschiedener Dienstleistungen eine magnetische Anziehungskraft auf Drittanbieter und Lieferanten hat.
In den nächsten Jahren werden diese vier Firmen (neben vielleicht ein bis zwei weiteren) die Rahmenbedingungen für den digitalen Konsum von Medien und Informationen aller Art stecken und eine enorme Marktmacht auf sich vereinen.
Einheimische Big Player geraten unter Druck
Während dies für Nischenanbieter, Startups und Hobby-Medienschaffende im besten Fall nur zu vereinzelten Problemen führt – das Internet wird auch in Zukunft Raum abseits der in sich geschlossenen Ökosysteme bieten – steht den bisherigen Big Playern der deutschen Medienwelt ein weitreichender Verlust von Einfluss und Bedeutung bevor. Denn ihnen fehlen eigene, mit den US-Größen vergleichbare und durch moderne Hardware abgerundete Ökosysteme.
Schon heute hadern viele Verlage mit der 30-prozentigen Umsatzbeteiligung, die Apple für Transaktionen im App Store festgelegt hat. Auch in Googles Android Market und bei Facebook behalten die Wächter des jeweiligen Ökosystems eine Umsatzprovision in gleicher Höhe. Mit zunehmender Macht und dem fortschreitenden Lock-In der Konsumenten können die Internetriesen immer stärker die Konditionen diktieren.
Zusammen mit den enormen Ressourcen, die für die Weiterentwicklung von Produkten, Diensten sowie für den Erwerb von Lizenzrechten zur Verfügung stehen, sowie moralischer und politischer Unterstützung aus Washington, entsteht eine Übermacht, vor der in den nächsten Jahren viele deutsche Medienunternehmen kapitulieren werden.
Damit man mich nicht falsch versteht: Dies ist kein Beitrag, der irgendwelche protektionistische Maßnahmen gegen die US-Dominanz in unserem zukünftigen digitalen Alltag fordert. Im Gegenteil: Ich ziehe den Hut vor der Leistung der IT- und Internetwirtschaft auf der anderen Seite des Atlantiks, wünschte mir, Europa wäre zu ähnlichen Meilensteinen in der Lage und freue mich zudem, dass die aus den USA stammenden Inhalte, die uns ja in Europa ohnehin vorgesetzt werden – aber zeitversetzt und synchronisiert – eines Tages ohne hiesige, mittlerweile überflüssige Mittler ausgeliefert werden.
Fehlende Erkenntnis bei hiesigen Medienlenkern und Politikern
Doch oft scheint es, als haben viele Medienlenker, Politiker und Entscheider auf höchster Ebene (sowie Hersteller von Bücherregalen) die Entwicklung selbst noch gar nicht realisiert. Stattdessen vergeuden sie konstruktiv zu nutzende Zeit mit nationalen Gesetzesvorhaben und Initiativen (Leistungsschutzrecht, Streit um öffentlich-rechtliche Apps, “Two Strikes”), die an kurzfristig lebenserhaltende Maßnahmen erinnern, jedoch keine der entscheidenden zukünftigen Herausforderungen anpacken.
Auch das ganze Gezetere um das sich der deutschen und europäischen Rechtsprechung entziehende Facebook ist nur der Anfang. Früher reichte womöglich ein Anruf von hoher politischer Ebene in die Chefetage eines deutschen Medienhauses mit darauf folgendem Abendessen, um Probleme zu lösen. Wenn die einen Großteil der medialen Wertschöpfung dominierenden und einen Teil der öffentlichen Meinung kontrollierenden Anbieter an der US-Westküste sitzen, wird das alles etwas komplizierter.
Ich wünsche mir, dass Deutschlands politische und gesellschaftliche Entscheider sich intensiver mit der beschriebenen Thematik beschäftigen. Denn sie ist wichtig! Bevor Ideen gesammelt werden können, wie man mit den von Tag zu Tag mächtiger werdenden Ökosystemen auf nicht populistische Weise umgeht und wie man das Beste aus der neuen Situation macht, muss man deren Dynamik erst einmal verstehen. Ich glaube, da gibt es viel Nachholbedarf.
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelKonkurrenzkämpfe der Internetkonzerne: Das Risiko des digitalen GemischtwarenladensDie führenden Unternehmen der Webwelt werden zu digitalen Gemischtwarenläden und kommen sich dabei immer häufiger gegenseitig in die Quere. Unbefangene Startups können diesen Fokusverlust ausnutzen. (6. April 2011)Statusbericht: Wer wird das nächste große Ding?Die zu Ende gehende Dekade war das Jahrzehnt von Google. Doch wer wird in den kommenden Jahren das Netz dominieren? Ein Statusbericht. (14. Dezember 2009)Preis- und Innovationswettbewerb gegen Apple: Das Kindle Tablet und die Zukunft der ÖkosystemeMit einem eigenen Tablet-PC will Amazon die losen Enden im Vertrieb seiner digitalen Waren zusammenführen. Die Auswirkungen auf den Markt digitaler Güter könnten weitreichend sein. (28. September 2011)SPONSOREN
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Wieder einmal klar wurde mir das am Mittwoch im Angesicht von Amazons vorgestellten Produktneuheiten: einem 199-Dollar-Tablet sowie zwei neuen E-Readern zum Niedrigstpreis, von denen zumindest einer für gerade einmal 99 Euro auch in Deutschland auf den Markt kommen soll.
Amazons Vorstoß ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen führt das zum Internet-Mischkonzern mutierende Unternehmen aus Seattle die losen Enden im Vertrieb seiner digitalen Waren zusammen, zum anderen Unterstreicht es seinen Anspruch, im Wettrennen der Netzgiganten um die Aufmerksamkeit und Loyalität der Konsumenten mitzumischen.
Amazon wird den deutschen Buchmarkt auf den Kopf stellen
Auch wenn Amazon die internationale Expansion seiner Dienste und Medienprodukte im Gegensatz zu Google und Apple vernachlässigt, ist meines Erachtens nach sehr wahrscheinlich, dass es mit seinen subventionierten Lesegeräten und dem angeschlossenen E-Book-Store den deutschen Buchhandel in den nächsten Jahren komplett durcheinander wirbeln wird.
Die Buchpreisbindung verhindert zwar Preisnachlässe bei Titeln, aber nicht die Bereitstellung von E-Readern zum Niedrigstpreis. Mit 99 Euro ist die Untergrenze noch nicht erreicht (in den USA wird das gleiche Modell für 79 Dollar verkauft). Bei seinem Tablet verliert Amazon pro verkauftem Gerät etwa 50 Euro – das Unternehmen weiß ob der Bedeutung von Investitionen in Zukunftsmärkte.
Das Entstehen mächtiger Ökosysteme
Nach Google, Apple und Facebook ist Amazon der nächste rasant wachsende US-Konzern, der seine einzelnen, für sich genommen schon schlagfertigen Dienste zu einem überlegenen Ökosystem verknüpft, das aufgrund seiner Größe, Reichweite und Integration verschiedener Dienstleistungen eine magnetische Anziehungskraft auf Drittanbieter und Lieferanten hat.
In den nächsten Jahren werden diese vier Firmen (neben vielleicht ein bis zwei weiteren) die Rahmenbedingungen für den digitalen Konsum von Medien und Informationen aller Art stecken und eine enorme Marktmacht auf sich vereinen.
Einheimische Big Player geraten unter Druck
Während dies für Nischenanbieter, Startups und Hobby-Medienschaffende im besten Fall nur zu vereinzelten Problemen führt – das Internet wird auch in Zukunft Raum abseits der in sich geschlossenen Ökosysteme bieten – steht den bisherigen Big Playern der deutschen Medienwelt ein weitreichender Verlust von Einfluss und Bedeutung bevor. Denn ihnen fehlen eigene, mit den US-Größen vergleichbare und durch moderne Hardware abgerundete Ökosysteme.
Schon heute hadern viele Verlage mit der 30-prozentigen Umsatzbeteiligung, die Apple für Transaktionen im App Store festgelegt hat. Auch in Googles Android Market und bei Facebook behalten die Wächter des jeweiligen Ökosystems eine Umsatzprovision in gleicher Höhe. Mit zunehmender Macht und dem fortschreitenden Lock-In der Konsumenten können die Internetriesen immer stärker die Konditionen diktieren.
Zusammen mit den enormen Ressourcen, die für die Weiterentwicklung von Produkten, Diensten sowie für den Erwerb von Lizenzrechten zur Verfügung stehen, sowie moralischer und politischer Unterstützung aus Washington, entsteht eine Übermacht, vor der in den nächsten Jahren viele deutsche Medienunternehmen kapitulieren werden.
Damit man mich nicht falsch versteht: Dies ist kein Beitrag, der irgendwelche protektionistische Maßnahmen gegen die US-Dominanz in unserem zukünftigen digitalen Alltag fordert. Im Gegenteil: Ich ziehe den Hut vor der Leistung der IT- und Internetwirtschaft auf der anderen Seite des Atlantiks, wünschte mir, Europa wäre zu ähnlichen Meilensteinen in der Lage und freue mich zudem, dass die aus den USA stammenden Inhalte, die uns ja in Europa ohnehin vorgesetzt werden – aber zeitversetzt und synchronisiert – eines Tages ohne hiesige, mittlerweile überflüssige Mittler ausgeliefert werden.
Fehlende Erkenntnis bei hiesigen Medienlenkern und Politikern
Doch oft scheint es, als haben viele Medienlenker, Politiker und Entscheider auf höchster Ebene (sowie Hersteller von Bücherregalen) die Entwicklung selbst noch gar nicht realisiert. Stattdessen vergeuden sie konstruktiv zu nutzende Zeit mit nationalen Gesetzesvorhaben und Initiativen (Leistungsschutzrecht, Streit um öffentlich-rechtliche Apps, “Two Strikes”), die an kurzfristig lebenserhaltende Maßnahmen erinnern, jedoch keine der entscheidenden zukünftigen Herausforderungen anpacken.
Auch das ganze Gezetere um das sich der deutschen und europäischen Rechtsprechung entziehende Facebook ist nur der Anfang. Früher reichte womöglich ein Anruf von hoher politischer Ebene in die Chefetage eines deutschen Medienhauses mit darauf folgendem Abendessen, um Probleme zu lösen. Wenn die einen Großteil der medialen Wertschöpfung dominierenden und einen Teil der öffentlichen Meinung kontrollierenden Anbieter an der US-Westküste sitzen, wird das alles etwas komplizierter.
Ich wünsche mir, dass Deutschlands politische und gesellschaftliche Entscheider sich intensiver mit der beschriebenen Thematik beschäftigen. Denn sie ist wichtig! Bevor Ideen gesammelt werden können, wie man mit den von Tag zu Tag mächtiger werdenden Ökosystemen auf nicht populistische Weise umgeht und wie man das Beste aus der neuen Situation macht, muss man deren Dynamik erst einmal verstehen. Ich glaube, da gibt es viel Nachholbedarf.
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelKonkurrenzkämpfe der Internetkonzerne: Das Risiko des digitalen GemischtwarenladensDie führenden Unternehmen der Webwelt werden zu digitalen Gemischtwarenläden und kommen sich dabei immer häufiger gegenseitig in die Quere. Unbefangene Startups können diesen Fokusverlust ausnutzen. (6. April 2011)Statusbericht: Wer wird das nächste große Ding?Die zu Ende gehende Dekade war das Jahrzehnt von Google. Doch wer wird in den kommenden Jahren das Netz dominieren? Ein Statusbericht. (14. Dezember 2009)Preis- und Innovationswettbewerb gegen Apple: Das Kindle Tablet und die Zukunft der ÖkosystemeMit einem eigenen Tablet-PC will Amazon die losen Enden im Vertrieb seiner digitalen Waren zusammenführen. Die Auswirkungen auf den Markt digitaler Güter könnten weitreichend sein. (28. September 2011)SPONSOREN
september 2011 by renefischer
No Comment: Proof that Samsung shamelessly copies Apple
september 2011 by renefischer
We saw this image posted to Reddit after seeing it linked on Daring Fireball, and it was just too good not to share. Below you'll see a very long image that shows how extensively Samsung has copied Apple in its products, packaging, presentation, marketing, and even app interfaces. Any one of these things by itself you might be able to pass off as coincidence or with the "there's only so many ways to skin a tablet" argument, but when they're put all together like this it's pretty unmistakable how extensively and shamelessly Samsung is aping Apple.
Argue the merits of Apple's "look and feel" lawsuit against Samsung all you like, but other than wagging our fingers at Samsung, this gets a well-deserved "No Comment."
No Comment: Proof that Samsung shamelessly copies Apple originally appeared on TUAW - The Unofficial Apple Weblog on Wed, 28 Sep 2011 20:29:00 EST. Please see our terms for use of feeds.
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Apple
copy
counterfeit
Galaxy
Galaxy_Tab
GalaxyTab
iPad
iPhone
No_Comment
NoComment
Samsung
from google
Argue the merits of Apple's "look and feel" lawsuit against Samsung all you like, but other than wagging our fingers at Samsung, this gets a well-deserved "No Comment."
No Comment: Proof that Samsung shamelessly copies Apple originally appeared on TUAW - The Unofficial Apple Weblog on Wed, 28 Sep 2011 20:29:00 EST. Please see our terms for use of feeds.
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september 2011 by renefischer
Is the app economy killing online publishers?
september 2011 by renefischer
A few months ago I tweeted this: “If I were a publisher I would either: a) pull my app from the App Store or b) invest all available cash in Apple stock.” The latter piece of advice was probably pretty solid, if not very practical — Apple’s stock has been performing like no other in recent history.
But my former piece of advice for publishers – to pull their apps from the App Store – doesn’t seem to have resonated much, as many publishers keep pushing out their respective iPhone and iPad apps. That said, I’m betting this trend is a short-term fad that will eventually reverse, and here’s why:
The fragmented app world is a drain on development resources
The beauty of the Web is that it standardized access to information across machines, operating systems, and browsers. No more rewriting code to be Mac-, PC- and Unix-compatible, etc. Publish once on the Web, and the information will be accessible by all of humanity regardless of any configuration they might use to access it. Recently, the various app stores have again started fragmenting a world that had largely become defragmented. A fragmented dev world imposes costs and headaches on those that choose to support the various apps. That might not be a huge tax on tech companies, per se, but for publishers, supporting multiple apps will become a headache and a totally unnecessary tax, which leads me to my next point.
For most websites, the ROI of an app is unclear
A native app is a great way for developers to create functionality that’s not possible with a web page (or that might otherwise require the use of Flash in a web page). Games are a perfect example of this. For a publisher whose product is words and pictures, it is unclear what additional functionality an app can provide that a well-designed Web page cannot. Sure, it’s always possible to slap some artificial stuff on an app (and The Daily is a great example of things that can be done on a publisher app), but the question is whether those things are done because it’s possible to do them, or because they are actually useful.
I’d argue that the most useful mobile reading experience is on Instapaper, which is a clean presentation of the text with proper typography — attributes that are all perfectly achievable in a well-designed mobile website. The only two exceptions here might be: a) video and b) offline reading. The gap on both is closing with HTML5, and soon even these “app excuses” won’t be a valid reason for justifying development of proprietary mobile apps.
You can’t link — or, at least, link easily — to apps
When deciding to publish content in an app rather than a mobile website, it’s important to understand that the value of links, as we know them on the Web, is greatly diminished. Because an app is a standalone program, not a part of the open Web, linking to other pages is clunky at best. You cannot link to content on other apps. And links to websites, while possible, require switching the user to another application (AKA a mobile browser) and disrupting the user experience between articles.
You’re being held hostage on someone else’s platform
Lastly, and possibly most importantly, is the ownership of the platform on which you publish. No one owns the Web, and therefore no company can impose new rules, pricing, censorship or other surprises along the way (FCC regulation aside, of course).
When developing a mobile app, a publisher technically becomes a node within someone else’s platform — namely Apple or Google — and is bound by their rules and whims. Apple’s decision to impose a 30 percent tax on all publisher subscriptions done within apps is just one example of this. The Financial Times created a lot of buzz with their decision to fully withdraw from the App Store and go all-in with their mobile Web app. Developing an app for someone else’s platform might give the illusion of a new marketing channel, but in reality it means becoming a node in someone else’s business model.
All that said, a mobile app can be a decent marketing channel, and there is value for publishers in having a presence inside the various app stores. But if you peel away all the other layers of what an app can be and focus on it exclusively as a marketing channel, then the conclusion is that an app for publishers is basically a bookmark on people’s phone screens. That’s it — a reminder to consume the publisher’s content, and a quick link to do so.
I urge (and predict!) that publishers stick to these principles after the “we need to have an iPhone/iPad/Android/WebOS/Win7/etc. app” hype passes:
Use limited dev resources to build a single, great mobile Web version of their website.
Submit a bookmark version to all the app stores of an app that launches the Web browser with their mobile Web site.
Use services specific to mobile, which provide readers a superior browsing experience, tailored for the mobile Web.
Alter monetization strategies for the mobile environment, opting for revenue generators that are perfected for mobile consumption.
Mobile is putting pressure on publishers to quickly adapt and successfully deliver. In a “sink or swim” environment, the hype of apps is ultimately going to weigh publishers down. There is no real reason for publishers to spread their dev resources thin, supporting multiple proprietary apps that break links and really serve someone else’s strategy more than their own.
Yaron Galai is the CEO and co-founder of Outbrain, a web-based recommendation engine.
We’ll discuss the app economy, its rise and possible fall, and the opportunities presented by HTML5 at our annual Mobilize event in San Francisco, September 26 and 27th.
Image courtesy of Flickr user Sean MacEntee.
Related research and analysis from GigaOM Pro:Subscriber content. Sign up for a free trial.
App Developers: Are You Ready for HTML5 and Metered Data?Flash analysis: Steve JobsFlash analysis: Steve Jobs
app_development
Apple
Apps
html5
Mobile_Apps
native_apps
Outbrain
Yaron_Galai
from google
But my former piece of advice for publishers – to pull their apps from the App Store – doesn’t seem to have resonated much, as many publishers keep pushing out their respective iPhone and iPad apps. That said, I’m betting this trend is a short-term fad that will eventually reverse, and here’s why:
The fragmented app world is a drain on development resources
The beauty of the Web is that it standardized access to information across machines, operating systems, and browsers. No more rewriting code to be Mac-, PC- and Unix-compatible, etc. Publish once on the Web, and the information will be accessible by all of humanity regardless of any configuration they might use to access it. Recently, the various app stores have again started fragmenting a world that had largely become defragmented. A fragmented dev world imposes costs and headaches on those that choose to support the various apps. That might not be a huge tax on tech companies, per se, but for publishers, supporting multiple apps will become a headache and a totally unnecessary tax, which leads me to my next point.
For most websites, the ROI of an app is unclear
A native app is a great way for developers to create functionality that’s not possible with a web page (or that might otherwise require the use of Flash in a web page). Games are a perfect example of this. For a publisher whose product is words and pictures, it is unclear what additional functionality an app can provide that a well-designed Web page cannot. Sure, it’s always possible to slap some artificial stuff on an app (and The Daily is a great example of things that can be done on a publisher app), but the question is whether those things are done because it’s possible to do them, or because they are actually useful.
I’d argue that the most useful mobile reading experience is on Instapaper, which is a clean presentation of the text with proper typography — attributes that are all perfectly achievable in a well-designed mobile website. The only two exceptions here might be: a) video and b) offline reading. The gap on both is closing with HTML5, and soon even these “app excuses” won’t be a valid reason for justifying development of proprietary mobile apps.
You can’t link — or, at least, link easily — to apps
When deciding to publish content in an app rather than a mobile website, it’s important to understand that the value of links, as we know them on the Web, is greatly diminished. Because an app is a standalone program, not a part of the open Web, linking to other pages is clunky at best. You cannot link to content on other apps. And links to websites, while possible, require switching the user to another application (AKA a mobile browser) and disrupting the user experience between articles.
You’re being held hostage on someone else’s platform
Lastly, and possibly most importantly, is the ownership of the platform on which you publish. No one owns the Web, and therefore no company can impose new rules, pricing, censorship or other surprises along the way (FCC regulation aside, of course).
When developing a mobile app, a publisher technically becomes a node within someone else’s platform — namely Apple or Google — and is bound by their rules and whims. Apple’s decision to impose a 30 percent tax on all publisher subscriptions done within apps is just one example of this. The Financial Times created a lot of buzz with their decision to fully withdraw from the App Store and go all-in with their mobile Web app. Developing an app for someone else’s platform might give the illusion of a new marketing channel, but in reality it means becoming a node in someone else’s business model.
All that said, a mobile app can be a decent marketing channel, and there is value for publishers in having a presence inside the various app stores. But if you peel away all the other layers of what an app can be and focus on it exclusively as a marketing channel, then the conclusion is that an app for publishers is basically a bookmark on people’s phone screens. That’s it — a reminder to consume the publisher’s content, and a quick link to do so.
I urge (and predict!) that publishers stick to these principles after the “we need to have an iPhone/iPad/Android/WebOS/Win7/etc. app” hype passes:
Use limited dev resources to build a single, great mobile Web version of their website.
Submit a bookmark version to all the app stores of an app that launches the Web browser with their mobile Web site.
Use services specific to mobile, which provide readers a superior browsing experience, tailored for the mobile Web.
Alter monetization strategies for the mobile environment, opting for revenue generators that are perfected for mobile consumption.
Mobile is putting pressure on publishers to quickly adapt and successfully deliver. In a “sink or swim” environment, the hype of apps is ultimately going to weigh publishers down. There is no real reason for publishers to spread their dev resources thin, supporting multiple proprietary apps that break links and really serve someone else’s strategy more than their own.
Yaron Galai is the CEO and co-founder of Outbrain, a web-based recommendation engine.
We’ll discuss the app economy, its rise and possible fall, and the opportunities presented by HTML5 at our annual Mobilize event in San Francisco, September 26 and 27th.
Image courtesy of Flickr user Sean MacEntee.
Related research and analysis from GigaOM Pro:Subscriber content. Sign up for a free trial.
App Developers: Are You Ready for HTML5 and Metered Data?Flash analysis: Steve JobsFlash analysis: Steve Jobs
september 2011 by renefischer
Instagram 2.0 adds high-res saving, revamped camera, real-time filters and optional borders
september 2011 by renefischer
Instagram has today made a ton of improvements to its iPhone app. These include the ability to save high-resolution images suitable for printing, view your filters and tilt-shift effects live, the addition of four new filters and the ability to toggle borders on and off. The entire camera interface has been redesigned as well.
The new camera interface will be the biggest change for regular users of Instagram as you can now make many of your image choices on the fly. In the new interface you can toggle your filter borders on and off using the option in the upper left corner, this means that you can use a filter’s effect without forcing you to use the faux-film or ‘sloppy’ borders that used to come attached.
The normal flash and camera flip options are also available, but there is also now two live options for you. You can apply a tilt-shift effect in realtime by tapping the droplet button and choosing circular or linear. Then you can manipulate the effect on the screen as you would normally do after you shoot it. Once you’ve adjusted the mask, the main view will update to show you how the blur will affect your image.
In a huge move, you can now also apply filters in realtime. This means that you can see how your final image will look with the filter applied before you even shoot it. This is super cool. You can still, of course, just shoot the image, then scroll through your filters to select it. You can also choose to change the filter that you select after the fact if you wish.
You can also rotate your images after you shoot them, score for those times when the iPhone’s orientation sensor is off.
Instagram has also added four new filters to the range available to users: Amaro, Rise, Hudson and Valencia. These were developed in conjunction with popular Instagram user and photographer Cole Rise.
In addition to the flagship changes there are also a bunch of speed improvements, the whole application is much, much faster across the board. The way Instagram is using low resolution previews to allow you to manipulate your images in realtime is really magnificent, a must-see effect.
You can also now choose to save your images at 1936×1936 pixels on the iPhone 4 and 1536×1536 on the iPhone 3GS as opposed to the lower 612×612 that it used to offer. This bump in resolution means that you can now make nice large prints, most likely up to about 16×16 or even bigger, of your Instagram photos. The previous resolution was pretty anemic and I only ever managed to eke out 5″ prints from it reliably.
A nice new icon tops off the changes in the new version.
This update is a big one and a definite speed improvement for any user. I use Instagram as one of my primary photography apps on the iPhone so the higher resolution and increased speed are a welcome addition.
To be honest though, I’m not a huge fan of the new filter looks, they’re pretty lame looking compared to the older style, I think it’s the rounded corners on the icons and the uncharacteristically modern look of the mirrored and drop-shadowed dock that they sit on. For an app that is very much centered on appealing to those interested in Lomo photography, it’s a puzzling choice.
Aside from the aesthetics of the live filter dock though, this is a very satisfying update that should improve the speed and usability of Instagram across the board.
You can grab the new version of Instagram on the App Store here.
Apple
Uncategorized
apps
from google
The new camera interface will be the biggest change for regular users of Instagram as you can now make many of your image choices on the fly. In the new interface you can toggle your filter borders on and off using the option in the upper left corner, this means that you can use a filter’s effect without forcing you to use the faux-film or ‘sloppy’ borders that used to come attached.
The normal flash and camera flip options are also available, but there is also now two live options for you. You can apply a tilt-shift effect in realtime by tapping the droplet button and choosing circular or linear. Then you can manipulate the effect on the screen as you would normally do after you shoot it. Once you’ve adjusted the mask, the main view will update to show you how the blur will affect your image.
In a huge move, you can now also apply filters in realtime. This means that you can see how your final image will look with the filter applied before you even shoot it. This is super cool. You can still, of course, just shoot the image, then scroll through your filters to select it. You can also choose to change the filter that you select after the fact if you wish.
You can also rotate your images after you shoot them, score for those times when the iPhone’s orientation sensor is off.
Instagram has also added four new filters to the range available to users: Amaro, Rise, Hudson and Valencia. These were developed in conjunction with popular Instagram user and photographer Cole Rise.
In addition to the flagship changes there are also a bunch of speed improvements, the whole application is much, much faster across the board. The way Instagram is using low resolution previews to allow you to manipulate your images in realtime is really magnificent, a must-see effect.
You can also now choose to save your images at 1936×1936 pixels on the iPhone 4 and 1536×1536 on the iPhone 3GS as opposed to the lower 612×612 that it used to offer. This bump in resolution means that you can now make nice large prints, most likely up to about 16×16 or even bigger, of your Instagram photos. The previous resolution was pretty anemic and I only ever managed to eke out 5″ prints from it reliably.
A nice new icon tops off the changes in the new version.
This update is a big one and a definite speed improvement for any user. I use Instagram as one of my primary photography apps on the iPhone so the higher resolution and increased speed are a welcome addition.
To be honest though, I’m not a huge fan of the new filter looks, they’re pretty lame looking compared to the older style, I think it’s the rounded corners on the icons and the uncharacteristically modern look of the mirrored and drop-shadowed dock that they sit on. For an app that is very much centered on appealing to those interested in Lomo photography, it’s a puzzling choice.
Aside from the aesthetics of the live filter dock though, this is a very satisfying update that should improve the speed and usability of Instagram across the board.
You can grab the new version of Instagram on the App Store here.
september 2011 by renefischer
Live-Filter in Instagram 2.0
september 2011 by renefischer
Sehr schönes Update für Instagram: Der gewünschte Filter verändert das eigene Bild ohne jegliche Wartezeit, Tilt-Shift lässt sich ebenfalls unmittelbar einsetzen. Vier neue Filter sind zudem vertreten und die Rahmen können stets abgeschaltet werden. Außerdem speichert Instagram das gefilterte Foto endlich höheraufgelöst (1936x1936) bei den eigenen Aufnahmen.
Apple
iPad
iPhone
iPod_touch
Software
Web/Tech
from google
september 2011 by renefischer
Mobilfunkenflug
august 2011 by renefischer
Auf dem PC- und Telco-Markt findet ein gnadenloser Verdrängungskampf statt. Eine Schlacht um Patentrechte, strategische Partnerschaften und Marktanteile. Keiner kann sagen, wer am Ende das Rennen macht und wer noch alles auf der Strecke bleibt.
Besitzen Sie ein Smartphone? Was zur Zeit rund um diese Geräte geschieht, ist bemerkenswert. Binnen kürzester Zeit haben sich die Machtverhältnisse auf dem Handymarkt auf den Kopf gestellt. Der einstige Platzhirsch Nokia – auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Der Business-Primus Blackberry – abgeschlagen. Die Mobilfunksparte von Motorola, Anbieter des ersten kommerziellen Handy (-Koffers!) – kurz vor der Übernahme durch Google. Hewlett Packard / Palm hat diese Woche seinen Abschied aus den Consumer Electronics verkündet. Wären Smartphone-Anbieter politische Parteien, so würde sich aktuell folgende Machtverteilung ergeben: Google Android 39 Prozent – Apple iOS 28 Prozent – Blackberry OS 20 Prozent – Microsoft Windows Mobile 9 Prozent – Nokia Symbian 2 Prozent.
Weil der Mobilfunkmarkt langsamer wächst und der Kunde immer anspruchsvoller wird, findet hinter den blitzend-blanken Fassaden der Tech- und Telco-Konzerne ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb statt. Dabei wird mit harten Bandagen gekämpft, und zwar mit Patentrechten. In jedem Smartphone stecken mehrere tausend geschützte Erfindungen, die wahlweise von Apple, Nokia, Samsung, HP, HTC, Kodak, Microsoft, Motorola oder Google stammen. Diese Patentrechte werden laufend missachtet und vor Gericht gegenseitig aufgerechnet. Wer die meisten (bzw. wichtigsten – s. Grafik) Patente besitzt, kann am Ende die Konkurrenz bluten lassen. So verbietet Apple beispielsweise nicht nur in Deutschland den Verkauf des Samsung Galaxy Tabs, einem Tablet Computer, der in der Tat große Ähnlichkeiten zu Apples iPad aufweist. Seit neuestem versucht Apple sogar ein EU-weites Verkaufsverbot für sämtliche Samsung-Galaxy-Produkte zu erwirken.
Anzahl der Patente der Telco-Unternehmen
Quelle: GigaOm
Vor wenigen Monaten kam in den USA ein Bündel wertvoller Patente eines insolventen Netzwerkspezialisten unter den Hammer. Am Ende dieses Multi-Milliarden-Dollar-Pokers haben sich ausgerechnet die beiden Erz-Rivalen Apple und Microsoft zu einer Art „großen Koalition“ zusammengetan, um Google zu überbieten. Auch in Deutschland führt dieser Machtkampf bisweilen zu ungewöhnlichen Allianzen: Telekom, Vodafone und O2 wollen neuerdings kooperieren, um noch vor Google und Apple ein gemeinsames Handy-Bezahlsystem auf den Weg zu bringen.
Wären Sonntag in einem Jahr Smartphone-Wahlen, die Machtverhältnisse wären undurchschaubarer denn je. Keiner kann sagen, wer am Ende das Rennen macht, wer auf der Strecke bleibt. Längerfristige Bindungen spielen beim Kauf eines Smartphones offenbar keine Rolle. Das letzte Gerücht: Apple will im Herbst seinen neusten Kanzlerkandidaten ins Rennen schicken: das iPhone 5.
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AZ-Kolumne
Allgemein
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Parteien
Politik
Smartphone
SocialMedia
Tablet
Verbraucherschutz
Wahlen
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Besitzen Sie ein Smartphone? Was zur Zeit rund um diese Geräte geschieht, ist bemerkenswert. Binnen kürzester Zeit haben sich die Machtverhältnisse auf dem Handymarkt auf den Kopf gestellt. Der einstige Platzhirsch Nokia – auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Der Business-Primus Blackberry – abgeschlagen. Die Mobilfunksparte von Motorola, Anbieter des ersten kommerziellen Handy (-Koffers!) – kurz vor der Übernahme durch Google. Hewlett Packard / Palm hat diese Woche seinen Abschied aus den Consumer Electronics verkündet. Wären Smartphone-Anbieter politische Parteien, so würde sich aktuell folgende Machtverteilung ergeben: Google Android 39 Prozent – Apple iOS 28 Prozent – Blackberry OS 20 Prozent – Microsoft Windows Mobile 9 Prozent – Nokia Symbian 2 Prozent.
Weil der Mobilfunkmarkt langsamer wächst und der Kunde immer anspruchsvoller wird, findet hinter den blitzend-blanken Fassaden der Tech- und Telco-Konzerne ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb statt. Dabei wird mit harten Bandagen gekämpft, und zwar mit Patentrechten. In jedem Smartphone stecken mehrere tausend geschützte Erfindungen, die wahlweise von Apple, Nokia, Samsung, HP, HTC, Kodak, Microsoft, Motorola oder Google stammen. Diese Patentrechte werden laufend missachtet und vor Gericht gegenseitig aufgerechnet. Wer die meisten (bzw. wichtigsten – s. Grafik) Patente besitzt, kann am Ende die Konkurrenz bluten lassen. So verbietet Apple beispielsweise nicht nur in Deutschland den Verkauf des Samsung Galaxy Tabs, einem Tablet Computer, der in der Tat große Ähnlichkeiten zu Apples iPad aufweist. Seit neuestem versucht Apple sogar ein EU-weites Verkaufsverbot für sämtliche Samsung-Galaxy-Produkte zu erwirken.
Anzahl der Patente der Telco-Unternehmen
Quelle: GigaOm
Vor wenigen Monaten kam in den USA ein Bündel wertvoller Patente eines insolventen Netzwerkspezialisten unter den Hammer. Am Ende dieses Multi-Milliarden-Dollar-Pokers haben sich ausgerechnet die beiden Erz-Rivalen Apple und Microsoft zu einer Art „großen Koalition“ zusammengetan, um Google zu überbieten. Auch in Deutschland führt dieser Machtkampf bisweilen zu ungewöhnlichen Allianzen: Telekom, Vodafone und O2 wollen neuerdings kooperieren, um noch vor Google und Apple ein gemeinsames Handy-Bezahlsystem auf den Weg zu bringen.
Wären Sonntag in einem Jahr Smartphone-Wahlen, die Machtverhältnisse wären undurchschaubarer denn je. Keiner kann sagen, wer am Ende das Rennen macht, wer auf der Strecke bleibt. Längerfristige Bindungen spielen beim Kauf eines Smartphones offenbar keine Rolle. Das letzte Gerücht: Apple will im Herbst seinen neusten Kanzlerkandidaten ins Rennen schicken: das iPhone 5.
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august 2011 by renefischer
Amazon zu Apple: Fuck you!
august 2011 by renefischer
Hach, knuffig dieser subtile hinweis auf das iPad da rechts. Dieser Artikel erscheint in der Kategorie "Hack", denn was Amazon da macht, ist ein veritabler Hack, auf Schlipsträgerebene. Und der geht so:
Apple will ja von allen Leuten, die Software für das iPhone veröffentlichen 30% Schutzgeld. Das gilt insbesondere für Anwendungen, die Dinge auch verkaufen können. Also zum Beispiel den Kindle Reader für das iPhone und das iPad: Nach dem "Regeln", die Apple für Anwendungen auf iOS aufgestellt hat, müssen sogenannte "in-app sales" über den Apple App Store laufen, oder sonstwie sichergestellt sein, daß Apple ihr Schutzgeld bekommt. Amazons unmittelbare Reaktion darauf war: Amazon closes Kindle iOS app sales (26. Juli).
Amazons sekundäre Reaktion darauf war kindle Cloud Reader (10. August). Das ist eine HTML 5 Anwendung, mit der man seine Kindle Bücher auch offline lesen kann. Da es aber ein HTML Ding ist, braucht man keinen App Store, um das Teil zu installieren und Amazon kann ihr Zeugs weiter betreiben ohne Schutzgeld an Apple abzudrücken.
Amazons tertiäre Reaktion muß nun sein, Maulhau bei einer EU Monopolkommission zu initiieren. Wobei sie da ein wenig vorsichtig sein müssen, so kindletechnisch.
Neben Apple betrifft die Änderung auch die Benutzer von Chrome, also in diesem speziell auch die Benutzer von ChromeOS, die nun auf ihrem speicherlosen Wolkencomputer endlich auch ihre Bücher lesen dürfen.
Hack
amazon
apple
from google
Apple will ja von allen Leuten, die Software für das iPhone veröffentlichen 30% Schutzgeld. Das gilt insbesondere für Anwendungen, die Dinge auch verkaufen können. Also zum Beispiel den Kindle Reader für das iPhone und das iPad: Nach dem "Regeln", die Apple für Anwendungen auf iOS aufgestellt hat, müssen sogenannte "in-app sales" über den Apple App Store laufen, oder sonstwie sichergestellt sein, daß Apple ihr Schutzgeld bekommt. Amazons unmittelbare Reaktion darauf war: Amazon closes Kindle iOS app sales (26. Juli).
Amazons sekundäre Reaktion darauf war kindle Cloud Reader (10. August). Das ist eine HTML 5 Anwendung, mit der man seine Kindle Bücher auch offline lesen kann. Da es aber ein HTML Ding ist, braucht man keinen App Store, um das Teil zu installieren und Amazon kann ihr Zeugs weiter betreiben ohne Schutzgeld an Apple abzudrücken.
Amazons tertiäre Reaktion muß nun sein, Maulhau bei einer EU Monopolkommission zu initiieren. Wobei sie da ein wenig vorsichtig sein müssen, so kindletechnisch.
Neben Apple betrifft die Änderung auch die Benutzer von Chrome, also in diesem speziell auch die Benutzer von ChromeOS, die nun auf ihrem speicherlosen Wolkencomputer endlich auch ihre Bücher lesen dürfen.
august 2011 by renefischer
Windows 8 ist Apple voraus und läutet das Ende der Fenster-Metapher ein
june 2011 by renefischer
Man kann wirklich nicht sagen, dass ich mich in den vergangenen Jahren als Riesen-Fan von Microsoft geoutet hätte, im Gegenteil, aber das, was man in den vergangenen Tagen von Windows 8 zu sehen bekam ist wirklich beeindruckend. Gestern veröffentlichte Microsoft ein erstes Video mit ein paar Impressionen:
Das ganze ist relativ kurz und eine noch sehr frühe Demo. Ich will hier deshalb auch nicht auf Details eingehen, obwohl ein paar wirklich coole Ideen zu sehen sind. Aber was man relativ deutlich sehen kann, sind zwei Dinge:
Microsoft läutet das Ende der Fenster-Metapher ein. Diese Metapher – entscheidend für die Art in der hunderte von Millionen von Menschen den Umgang mit dem PC gelernt haben, spielt unter Win8 keine Rolle mehr. Sie taucht nur noch auf, wenn alte Software (bspw. Office) auftaucht und … sieht furchtbar alt aus.
Microsoft hat als erstes Unternehmen eine einheitliche UX-Architektur am Start, die alle Geräteklassen vom Desktop-PC über Tablets bis hin zum Smartphone abdeckt. Damit ist Microsoft auch Apple voraus. Die Verheiratung von OSX und iOS ist noch lange nicht so weit – und sieht noch lange nicht so cool und elegant aus wie bei Win8 (das im Grunde eine verbesserte, vergrößerte Version von Windows Phone 7 ist.
Beides finde ich bemerkenswert. Die Fenster-basierte Desktop-Metapher hat uns jetzt über 25 Jahre begleitet. Sie wurde entwickelt für die exotischen Star-Computer von Xerox, weiterentwickelt und massentauglich gemacht von Steve Jobs mit dem Mac, von Microsoft mit Windows kopiert und ist seit den 90er Jahren DIE Art, mit Dokumenten und Anwendungen auf dem PC zu interagieren.
Das Microsoft diese Metapher nun zum alten Eisen legt, ist konsequent und dringend nötig. Die alte Desktop-Metapher hat sich überlebt. Apple hat mit iOS den Weg weg von den Fenstern begonnen und erste Schritte in diese Richtung mit der kommenden OSX-Version gemacht. Aber eher zaghaft. Win8 ist ein radikaler Schritt, wie ich ihn dem Unternehmen niemals zugetraut hätte.
Die UX-Bausteine von Win8 / WP7 sind nicht nur für bestehende Geräteklassen eine gute Lösung und schick anzusehen. Sie passen auch gut in Microsofts Surface-Vision, innerhalb der nahezu beliebige Flächen im Büro oder im Haushalt zum Bildschirm bzw. Touchscreen werden können. Das ist ein richtig großer Wurf.
Das wird nicht einfach für Microsoft
Der Wechsel zu Win8 beinhaltet aber auch einige Risiken für Microsoft. Das größte ist die alte Applikationssoftware. Ehrlich gesagt: alte Software sieht unter Win8 Sch***e aus. In obigem Video kann man das deutlich sehen, wenn Microsoft Office erscheint. Wie werden das die Kunden akzeptieren? Sicherlich wird Microsoft selbst einige Software beim Launch bereit haben. Aber vieles wird nur oberflächlich angepaßt sein. Und die Millionen ThirdParty-Programme werden sicherlich nicht perfekt an Win8 angepaßt sein. Schwer vorauszusehen, wie das bei den Kunden ankommt …
Es bleibt spannend. Und zum ersten Mal seit langer Zeit ist Microsoft der Spieler, der die Spannung hochhält.
net_business
net_life
net_tech
Apple
desktop
fenster
iOS
mac
macintosh
microsoft
OSX
win7
win8
windows
wp7
from google
Das ganze ist relativ kurz und eine noch sehr frühe Demo. Ich will hier deshalb auch nicht auf Details eingehen, obwohl ein paar wirklich coole Ideen zu sehen sind. Aber was man relativ deutlich sehen kann, sind zwei Dinge:
Microsoft läutet das Ende der Fenster-Metapher ein. Diese Metapher – entscheidend für die Art in der hunderte von Millionen von Menschen den Umgang mit dem PC gelernt haben, spielt unter Win8 keine Rolle mehr. Sie taucht nur noch auf, wenn alte Software (bspw. Office) auftaucht und … sieht furchtbar alt aus.
Microsoft hat als erstes Unternehmen eine einheitliche UX-Architektur am Start, die alle Geräteklassen vom Desktop-PC über Tablets bis hin zum Smartphone abdeckt. Damit ist Microsoft auch Apple voraus. Die Verheiratung von OSX und iOS ist noch lange nicht so weit – und sieht noch lange nicht so cool und elegant aus wie bei Win8 (das im Grunde eine verbesserte, vergrößerte Version von Windows Phone 7 ist.
Beides finde ich bemerkenswert. Die Fenster-basierte Desktop-Metapher hat uns jetzt über 25 Jahre begleitet. Sie wurde entwickelt für die exotischen Star-Computer von Xerox, weiterentwickelt und massentauglich gemacht von Steve Jobs mit dem Mac, von Microsoft mit Windows kopiert und ist seit den 90er Jahren DIE Art, mit Dokumenten und Anwendungen auf dem PC zu interagieren.
Das Microsoft diese Metapher nun zum alten Eisen legt, ist konsequent und dringend nötig. Die alte Desktop-Metapher hat sich überlebt. Apple hat mit iOS den Weg weg von den Fenstern begonnen und erste Schritte in diese Richtung mit der kommenden OSX-Version gemacht. Aber eher zaghaft. Win8 ist ein radikaler Schritt, wie ich ihn dem Unternehmen niemals zugetraut hätte.
Die UX-Bausteine von Win8 / WP7 sind nicht nur für bestehende Geräteklassen eine gute Lösung und schick anzusehen. Sie passen auch gut in Microsofts Surface-Vision, innerhalb der nahezu beliebige Flächen im Büro oder im Haushalt zum Bildschirm bzw. Touchscreen werden können. Das ist ein richtig großer Wurf.
Das wird nicht einfach für Microsoft
Der Wechsel zu Win8 beinhaltet aber auch einige Risiken für Microsoft. Das größte ist die alte Applikationssoftware. Ehrlich gesagt: alte Software sieht unter Win8 Sch***e aus. In obigem Video kann man das deutlich sehen, wenn Microsoft Office erscheint. Wie werden das die Kunden akzeptieren? Sicherlich wird Microsoft selbst einige Software beim Launch bereit haben. Aber vieles wird nur oberflächlich angepaßt sein. Und die Millionen ThirdParty-Programme werden sicherlich nicht perfekt an Win8 angepaßt sein. Schwer vorauszusehen, wie das bei den Kunden ankommt …
Es bleibt spannend. Und zum ersten Mal seit langer Zeit ist Microsoft der Spieler, der die Spannung hochhält.
june 2011 by renefischer
iPhone App lets your unborn baby pick its own name by kicking!
may 2011 by renefischer
Picking the wrong name for your baby can lead to a lifetime of pain for both parent and child alike. I should know, I was once called Shirley (I’m kidding).
iPhone app Kick to Pick comes to the rescue by offering a way for your unborn baby to pick its own name.
You place your iPhone on your baby bump and using the built-in accelerometer, the app detects movement and scrolls through a list of thousands of potential names. If you’re not happy with the name it selects, you can try again but that would defeat the purpose right? Go with its first pick, Jack Goff is a great name!
The app was developed by UK based Nathan Parks and is available in the iTunes App Store for a mere $0.99.
On a side note to developers: This is the perfect example of an app that may not be ground breaking, but it will get thousands of sales and enormous press because: it’s different, it’s simple, it’s gorgeously designed, it has a great icon (believe me, that’s important), it’s the type of app you’d talk about at a dinner with friends AND anyone can relate to it.
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iPhone app Kick to Pick comes to the rescue by offering a way for your unborn baby to pick its own name.
You place your iPhone on your baby bump and using the built-in accelerometer, the app detects movement and scrolls through a list of thousands of potential names. If you’re not happy with the name it selects, you can try again but that would defeat the purpose right? Go with its first pick, Jack Goff is a great name!
The app was developed by UK based Nathan Parks and is available in the iTunes App Store for a mere $0.99.
On a side note to developers: This is the perfect example of an app that may not be ground breaking, but it will get thousands of sales and enormous press because: it’s different, it’s simple, it’s gorgeously designed, it has a great icon (believe me, that’s important), it’s the type of app you’d talk about at a dinner with friends AND anyone can relate to it.
may 2011 by renefischer
It’s not just the iPhone, Android stores your location data too
april 2011 by renefischer
You may have heard about the way that the iPhone is tracking your every move. Well, it turns out that Android phones do this as well, and likely for the same reasons.
Developer Magnus Eriksson has created what he calls an Android location service data dumper. This is an app that searches Android phones for a location data file similar to the one iPhones use to store location data.
Following the latest days internet outrage/overreaction to the revelation that iPhone has a cache for its location service, I decided to have look what my Android devices caches for the same function.
This is a quick dumper I threw together to parse the files from the Android location provider.
The file contains what he refers to as ‘coarse’ location data. That is to say data obtained by cellphone tower location and not a more accurate GPS data location.
Here is a sample set of data from the cache.cell file that records cellular locations in the Android file system. You can see that it contains a set of entries that record a latitude and longitude as well as a time stamp.
$ ./parse.py cache.cell
db version: 1
total: 41
key accuracy conf. latitude longitude time
240:5:15:983885 1186 75 57.704031 11.910801 04/11/11 20:03:14 +0200
240:5:15:983882 883 75 57.706322 11.911692 04/13/11 01:41:29 +0200
240:5:75:4915956 678 75 57.700175 11.976824 04/13/11 11:52:16 +0200
240:5:75:4915953 678 75 57.700064 11.976629 04/13/11 11:53:09 +0200
240:7:61954:58929 1406 75 57.710205 11.921849 04/15/11 19:46:31 +0200
240:7:15:58929 -1 0 0.000000 0.000000 04/15/11 19:46:32 +0200
240:5:75:4915832 831 75 57.690024 11.998419 04/15/11 16:13:53 +0200
The file is only accessible on devices that have been rooted and opened up to installation of unsigned apps. This is similar to the way that the iPhone used to store the data before it was made available to developers using the iPhone’s background API for location sharing.
Now however, the iPhone data is exposed to casual access using an application called iPhone Location Tracker that is similar in intent to the app that Eriksson has created for Android phones.
We spoke to Eriksson about the way that the data from the Android OS and from iPhones is being used by their respective creators. He explained that when an application requests location information, it doesn’t always need a pinpoint spot so the OS just uses cell towers to get a general location.
The phone then sends the cell tower info to Google and in return gets a set of coordinates.
Then it can use this info (via triangulation and weighting based on each cells towers signal strangth etc) [to] get a rough estimate of it’s location.
He mentions that it’s likely that the data is transmitted and received in the same way by Apple.
This is corroborated by Adam Swindon, the creator of the CDMA version of the iPhone Tracker, who says that the data from a separate field within the Apple location data file, LocationHarvest, points to the possibility that the information is sent periodically to Apple.
I think the names of the tables could be another clue towards how the data is being used. I have only ever seen the harvest tables containing a few entries with very recent timestamps, therefore they might be used as a queue for data to be sent to Apple. Once sent it could be archived in the other table, and the harvest table cleared.
Due to the strong evidence that this behavior is extremely similar between the Android and iOS operating systems, it’s likely that the inclusion of months worth of this data is most likely an oversight or error on Apple’s part and not intentional. Instead it’s likely that the Apple system was originally intended to behave the way that Google’s system does.
This is the behavior that John Gruber has speculated was the initial intent of Apple in regards to how long they keep location data in their system.
After a period of time, 12 hours for cellular data and 48 hours for WiFi data, has passed, the location data is renewed by a new request from Google. It is also limited to a maximum number of entries so that the database doesn’t grow too large.
Swindon says that the location file pulled from his phone contained roughly 13,000 entries related to cellular network tracking. By contrast the Android file is limited to only 50 entries in the cellular location database.
The size of the database on the iPhone is what Eriksson attributes the accuracy of the location maps created by the iPhone location data file to. Normally the data would be much more crude, but with a lot more data sampling to work with, the map grows more detailed and more accurate.
This means that the only reason that the Apple system yields such detailed results is that it has far more data than it’s supposed to have in it’s database.
Why that system does not behave the way that the Android location recording system does and simply dump out older entries is a mystery at this point. Gruber points to unofficial channels to suggest that it is a bug that will be corrected and looking at the evidence, we tend to agree.
Google
Mobile
android
Apple
Cell_site
from google
Developer Magnus Eriksson has created what he calls an Android location service data dumper. This is an app that searches Android phones for a location data file similar to the one iPhones use to store location data.
Following the latest days internet outrage/overreaction to the revelation that iPhone has a cache for its location service, I decided to have look what my Android devices caches for the same function.
This is a quick dumper I threw together to parse the files from the Android location provider.
The file contains what he refers to as ‘coarse’ location data. That is to say data obtained by cellphone tower location and not a more accurate GPS data location.
Here is a sample set of data from the cache.cell file that records cellular locations in the Android file system. You can see that it contains a set of entries that record a latitude and longitude as well as a time stamp.
$ ./parse.py cache.cell
db version: 1
total: 41
key accuracy conf. latitude longitude time
240:5:15:983885 1186 75 57.704031 11.910801 04/11/11 20:03:14 +0200
240:5:15:983882 883 75 57.706322 11.911692 04/13/11 01:41:29 +0200
240:5:75:4915956 678 75 57.700175 11.976824 04/13/11 11:52:16 +0200
240:5:75:4915953 678 75 57.700064 11.976629 04/13/11 11:53:09 +0200
240:7:61954:58929 1406 75 57.710205 11.921849 04/15/11 19:46:31 +0200
240:7:15:58929 -1 0 0.000000 0.000000 04/15/11 19:46:32 +0200
240:5:75:4915832 831 75 57.690024 11.998419 04/15/11 16:13:53 +0200
The file is only accessible on devices that have been rooted and opened up to installation of unsigned apps. This is similar to the way that the iPhone used to store the data before it was made available to developers using the iPhone’s background API for location sharing.
Now however, the iPhone data is exposed to casual access using an application called iPhone Location Tracker that is similar in intent to the app that Eriksson has created for Android phones.
We spoke to Eriksson about the way that the data from the Android OS and from iPhones is being used by their respective creators. He explained that when an application requests location information, it doesn’t always need a pinpoint spot so the OS just uses cell towers to get a general location.
The phone then sends the cell tower info to Google and in return gets a set of coordinates.
Then it can use this info (via triangulation and weighting based on each cells towers signal strangth etc) [to] get a rough estimate of it’s location.
He mentions that it’s likely that the data is transmitted and received in the same way by Apple.
This is corroborated by Adam Swindon, the creator of the CDMA version of the iPhone Tracker, who says that the data from a separate field within the Apple location data file, LocationHarvest, points to the possibility that the information is sent periodically to Apple.
I think the names of the tables could be another clue towards how the data is being used. I have only ever seen the harvest tables containing a few entries with very recent timestamps, therefore they might be used as a queue for data to be sent to Apple. Once sent it could be archived in the other table, and the harvest table cleared.
Due to the strong evidence that this behavior is extremely similar between the Android and iOS operating systems, it’s likely that the inclusion of months worth of this data is most likely an oversight or error on Apple’s part and not intentional. Instead it’s likely that the Apple system was originally intended to behave the way that Google’s system does.
This is the behavior that John Gruber has speculated was the initial intent of Apple in regards to how long they keep location data in their system.
After a period of time, 12 hours for cellular data and 48 hours for WiFi data, has passed, the location data is renewed by a new request from Google. It is also limited to a maximum number of entries so that the database doesn’t grow too large.
Swindon says that the location file pulled from his phone contained roughly 13,000 entries related to cellular network tracking. By contrast the Android file is limited to only 50 entries in the cellular location database.
The size of the database on the iPhone is what Eriksson attributes the accuracy of the location maps created by the iPhone location data file to. Normally the data would be much more crude, but with a lot more data sampling to work with, the map grows more detailed and more accurate.
This means that the only reason that the Apple system yields such detailed results is that it has far more data than it’s supposed to have in it’s database.
Why that system does not behave the way that the Android location recording system does and simply dump out older entries is a mystery at this point. Gruber points to unofficial channels to suggest that it is a bug that will be corrected and looking at the evidence, we tend to agree.
april 2011 by renefischer
Apocalypse? Later.
march 2011 by renefischer
Heute vor einer Woche hat in Japan die Erde gebebt. Blankes Entsetzen beim Anblick der apokalyptischen Bilder, auch in Berlin. Die Bundesregierung hat reagiert und wenige Wochen vor den Landtagswahlen eine mutige Entscheidung getroffen: Abwarten.
Moratorium – für mich schon jetzt das Unwort des Jahres. Man hätte es auch anders ausdrücken können: „Wir werden bis zu den Wahlen vorübergehend – ich betone: vorübergehend auf die Laufzeitverlängerung verzichten“. Aber man wollte sich wohl nicht schon wieder bei Copy & Paste erwischen lassen. Im Übrigen: Moratorium (lat. morari „verzögern“, „aufschieben“) klingt ja auch gleich viel besser als: „Liebe Wähler, es tut uns leid, wir haben mit unserer Energiepolitik über Jahrzehnte hinweg ordentlich daneben gelegen“.
Noch vor wenigen Monaten forderte Umweltminister Söder bei Spiegel Online im Interview, auch Alt-Reaktoren wie Isar 1 länger am Netz zu behalten, also das genaue Gegenteil von dem, was er heute sagt (ja ja, dieses Internet vergisst nie!). Bis letzte Woche noch skandierten die Unionspolitiker landauf landab: “Unsere Atomkraftwerke sind sicher”. Höhepunkt dieser lobbygetriebenen Autosuggestion war die Idee, Atommeiler vor Terroristen verstecken zu wollen. Mit Nebelmaschinen. Dazu der Bundeswehreinsatz im Inneren, evtl. könnte die Militärkapelle den Vorgang ja musikalisch untermalen mit „Smoke on the (Kühl-) water“.
Wenn Ihr mein Blog häufiger lest, wisst Ihr: ich habe nichts gegen Technik. Aber ich habe etwas gegen Technologieverblendung. Ich würde einem Atomreaktor nie trauen, selbst dann nicht, wenn er iPlant hieße und von Apple wäre. Ich liebe technische Spielereien. Aber Atomkraft ist kein Spiel. Mit der Laufzeitverlängerung hat die Bundesregierung im letzten Herbst kein Gesetz verabschiedet wie jedes andere, sondern Murphys Law: Was schief gehen kann geht auch schief.
Umgekehrt sollte man es jetzt auch nicht leicht machen und versuchen, die Ursache bei einem unsicheren Reaktor oder einen fehlerhaften Computer zu suchen. Schuld hat nie die Technik selbst, sondern der verantwortungslose Umgang damit. Dieses eigentliche Versagen lässt sich auch nicht durch rhetorische Taschenspiertricks wie dem Gerede von einem „Moratorium“ oder von einer „Brückentechnologie“ vernebeln.
“Aus großer Kraft folgt große Verantwortung”, nicht von mir, sondern aus Spiderman. Auf einen Superhelden warten die Menschen in Japan in diesen Tagen vergebens. Er wird nicht kommen.
Atomkraft ja bitte? Wie hat Dein Abgeordneter gestimmt? Liste der namentlichen Abstimmung über die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke am 28. Oktober 2010 im Deutschen Bundestag (PDF)
Eure Meinung zum Umgang der Politik mit den Ereignissen in Japan? Würde mich interessieren.
AZ-Kolumne
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Moratorium – für mich schon jetzt das Unwort des Jahres. Man hätte es auch anders ausdrücken können: „Wir werden bis zu den Wahlen vorübergehend – ich betone: vorübergehend auf die Laufzeitverlängerung verzichten“. Aber man wollte sich wohl nicht schon wieder bei Copy & Paste erwischen lassen. Im Übrigen: Moratorium (lat. morari „verzögern“, „aufschieben“) klingt ja auch gleich viel besser als: „Liebe Wähler, es tut uns leid, wir haben mit unserer Energiepolitik über Jahrzehnte hinweg ordentlich daneben gelegen“.
Noch vor wenigen Monaten forderte Umweltminister Söder bei Spiegel Online im Interview, auch Alt-Reaktoren wie Isar 1 länger am Netz zu behalten, also das genaue Gegenteil von dem, was er heute sagt (ja ja, dieses Internet vergisst nie!). Bis letzte Woche noch skandierten die Unionspolitiker landauf landab: “Unsere Atomkraftwerke sind sicher”. Höhepunkt dieser lobbygetriebenen Autosuggestion war die Idee, Atommeiler vor Terroristen verstecken zu wollen. Mit Nebelmaschinen. Dazu der Bundeswehreinsatz im Inneren, evtl. könnte die Militärkapelle den Vorgang ja musikalisch untermalen mit „Smoke on the (Kühl-) water“.
Wenn Ihr mein Blog häufiger lest, wisst Ihr: ich habe nichts gegen Technik. Aber ich habe etwas gegen Technologieverblendung. Ich würde einem Atomreaktor nie trauen, selbst dann nicht, wenn er iPlant hieße und von Apple wäre. Ich liebe technische Spielereien. Aber Atomkraft ist kein Spiel. Mit der Laufzeitverlängerung hat die Bundesregierung im letzten Herbst kein Gesetz verabschiedet wie jedes andere, sondern Murphys Law: Was schief gehen kann geht auch schief.
Umgekehrt sollte man es jetzt auch nicht leicht machen und versuchen, die Ursache bei einem unsicheren Reaktor oder einen fehlerhaften Computer zu suchen. Schuld hat nie die Technik selbst, sondern der verantwortungslose Umgang damit. Dieses eigentliche Versagen lässt sich auch nicht durch rhetorische Taschenspiertricks wie dem Gerede von einem „Moratorium“ oder von einer „Brückentechnologie“ vernebeln.
“Aus großer Kraft folgt große Verantwortung”, nicht von mir, sondern aus Spiderman. Auf einen Superhelden warten die Menschen in Japan in diesen Tagen vergebens. Er wird nicht kommen.
Atomkraft ja bitte? Wie hat Dein Abgeordneter gestimmt? Liste der namentlichen Abstimmung über die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke am 28. Oktober 2010 im Deutschen Bundestag (PDF)
Eure Meinung zum Umgang der Politik mit den Ereignissen in Japan? Würde mich interessieren.
march 2011 by renefischer
The remarkable connection between Apple’s Steve Jobs and Homer Simpson
march 2011 by renefischer
The Cult of Mac has reported a very weird, albeit fun fact that Apple CEO Steve Jobs and TV’s Homer Simpson’s mother are biological siblings.
Here’s how the story goes:
As you may or may not know, Steve Jobs was put up for adoption as an infant by his birth parents, Joanne Carole Schieble and Abdulfattah Jandali, because they were unmarried at the time.
When they later married, Joanne had another child named Mona Jandali. Unfortunately, papa Abdulfattah walked out on his wife and Mona when she was 5. Joanne eventually remarried a man by the last name of Simpson and Mona decided to take her stepfather’s name, becoming Mona Simpson.
In the 80s, Mona became a published novelist and married television writer and producer Richard Appel, who worked on The Simpsons. In the episode, “Mother Simpson,” he used his wife’s name for Homer Simpson’s biological mother.
So to take a comedic leap of faith, Steve Jobs is the biological brother of the real-life inspiration for Homer Simpson’s mother, making him the inspired uncle of our much loved yellow cartoon character.
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Here’s how the story goes:
As you may or may not know, Steve Jobs was put up for adoption as an infant by his birth parents, Joanne Carole Schieble and Abdulfattah Jandali, because they were unmarried at the time.
When they later married, Joanne had another child named Mona Jandali. Unfortunately, papa Abdulfattah walked out on his wife and Mona when she was 5. Joanne eventually remarried a man by the last name of Simpson and Mona decided to take her stepfather’s name, becoming Mona Simpson.
In the 80s, Mona became a published novelist and married television writer and producer Richard Appel, who worked on The Simpsons. In the episode, “Mother Simpson,” he used his wife’s name for Homer Simpson’s biological mother.
So to take a comedic leap of faith, Steve Jobs is the biological brother of the real-life inspiration for Homer Simpson’s mother, making him the inspired uncle of our much loved yellow cartoon character.
march 2011 by renefischer
iPad2-Reviews
march 2011 by renefischer
In den USA sind die ersten Reviews des iPad 2 erschienen.
Als ich die Reviews las und über die Konkurrenzsituation auf dem Tablet-Markt nachdachte, wurde mir klar, warum die anderen Hersteller es so schwer haben werden gegen Apple: Apple ist immer das Unternehmen gewesen, das mehr als alle anderen Consumer-High-Tech-Unternehmen auf Usability, Interface und Einfachheit (meinetwegen: Minimalismus) gesetzt hat. Vergleicht man jetzt Laptops und Desktop-Rechner auf der einen Seite und die neue Klasse der Multitouch-Tablets auf der anderen Seite miteinander wird klar, dass der Tabletmarkt geradezu wie gemacht für Apple erscheint: Es geht in erster Linie um das Meistern des neuartigen Interface und die Handhabung eines Geräts, das man in der Hand halten will, das aber größer als ein Mobiltelefon ist. So wenig Buttons wie möglich, weil es schlicht eleganter und sinnvoller ist, Funktionen über die Touch-Oberfläche abzuhandeln. Wie schwer sich manche Tech-Unternehmen mit den Interface-Verschiebungen tun, kann man leicht daran sehen, indem man einfach die Anzahl der Buttons auf einem beliebigen Android-Telefon mit der auf einem iPhone vergleicht.
Tablets sind keine Revolution in der Rechenpower, sondern eine Revolution im Interface. Da hat Apple bereits einen Vorsprung durch Kernkompetenzen. (Insgesamt sollte man für eine Betrachtung des Tabletmarkts aber die indirekten Netzwerkeffekte der App-Ökosysteme nicht vergessen. Aber das ist ein anderer Artikel.)
Hier ein paar Moneyquotes von den Reviews:
John Gruber:
Most of the 15 million original iPads sold to date do not need to be replaced by iPad 2s. That’s not a problem for Apple, nor a failure for the iPad 2. A $500-800 device should have a useful life that is longer than a year. The same is true for all Apple’s products: iPods, iPads, iPhones, and, of course, Macs. Anyone who argues that the iPad 2 falls short because it doesn’t offer enough to get current iPad owners to upgrade is missing the point. Apple’s target is not the 15-20 or so million people who’ve already bought a tablet. They’re looking at the hundreds of millions of people who haven’t yet, but will soon.
[..]
After I showed him the results, [Guy English] told me, “The results show that the iPad 2 is easily about twice as powerful as the original and that this speed gain is a freebie — you don’t need to change your code structure in order to see significant gains. The differences in the amount of time spent rendering indicates that the GPU is really much faster than the original. The original iPad had a comparatively weak fill-rate and it was an issue for the device. The second generation really leaves that behind and it looks like it’ll be able to do some really incredible things graphically. My demo code is workman-like, competent code — meant to measure the relative strengths of the parts of the system. Taking some time to get the most out of that GPU and CPU will pay off with some really remarkable games and graphics apps.”
TechCrunch:
As you’ve undoubtedly heard by now, the cameras on the device are not great. But it’s hard to imagine anyone using this as a point-and-shoot camera replacement — or even a smartphone camera replacement. Instead, the cameras are clearly meant for FaceTime and to shoot 720p HD movies (with the back camera) that can then be edited on the fly using the new iMovie app (more on that below).
Walter Mossberg:
However, unless you are desperate for the cameras or feel you are laboring under the greater bulk of the original model, I don’t advise that iPad owners race to get the new version.
[..]
As new contenders move into the field, Apple isn’t likely to keep its 90% share of the booming tablet market. But the iPad 2 moves the goal posts, by being slimmer and lighter, boosting speed and power, and holding its price advantages, available apps and battery life. As of now, I can comfortably recommend it as the best tablet for average consumers.
Bonuszitat: Suntimes:
[The Android-Tablet Xoom] is trim, light, and very pretty … but when you place it next to the iPad 2, it looks as though it was designed and built by angry Soviet prison labor instead of by Motorola.
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Ähnliche Artikel:Erste iPad-Reviews: Es wird ein Hit
Exceed Net ist das einladungsbasierte Netzwerk für innovative Gründer, Entwickler und Investoren aus dem deutschsprachigen Raum. Interessiert? Email an marcelweiss at excitingcommerce.de.
Tabletmarkt
Apple
iPad
iPad2
from google
Als ich die Reviews las und über die Konkurrenzsituation auf dem Tablet-Markt nachdachte, wurde mir klar, warum die anderen Hersteller es so schwer haben werden gegen Apple: Apple ist immer das Unternehmen gewesen, das mehr als alle anderen Consumer-High-Tech-Unternehmen auf Usability, Interface und Einfachheit (meinetwegen: Minimalismus) gesetzt hat. Vergleicht man jetzt Laptops und Desktop-Rechner auf der einen Seite und die neue Klasse der Multitouch-Tablets auf der anderen Seite miteinander wird klar, dass der Tabletmarkt geradezu wie gemacht für Apple erscheint: Es geht in erster Linie um das Meistern des neuartigen Interface und die Handhabung eines Geräts, das man in der Hand halten will, das aber größer als ein Mobiltelefon ist. So wenig Buttons wie möglich, weil es schlicht eleganter und sinnvoller ist, Funktionen über die Touch-Oberfläche abzuhandeln. Wie schwer sich manche Tech-Unternehmen mit den Interface-Verschiebungen tun, kann man leicht daran sehen, indem man einfach die Anzahl der Buttons auf einem beliebigen Android-Telefon mit der auf einem iPhone vergleicht.
Tablets sind keine Revolution in der Rechenpower, sondern eine Revolution im Interface. Da hat Apple bereits einen Vorsprung durch Kernkompetenzen. (Insgesamt sollte man für eine Betrachtung des Tabletmarkts aber die indirekten Netzwerkeffekte der App-Ökosysteme nicht vergessen. Aber das ist ein anderer Artikel.)
Hier ein paar Moneyquotes von den Reviews:
John Gruber:
Most of the 15 million original iPads sold to date do not need to be replaced by iPad 2s. That’s not a problem for Apple, nor a failure for the iPad 2. A $500-800 device should have a useful life that is longer than a year. The same is true for all Apple’s products: iPods, iPads, iPhones, and, of course, Macs. Anyone who argues that the iPad 2 falls short because it doesn’t offer enough to get current iPad owners to upgrade is missing the point. Apple’s target is not the 15-20 or so million people who’ve already bought a tablet. They’re looking at the hundreds of millions of people who haven’t yet, but will soon.
[..]
After I showed him the results, [Guy English] told me, “The results show that the iPad 2 is easily about twice as powerful as the original and that this speed gain is a freebie — you don’t need to change your code structure in order to see significant gains. The differences in the amount of time spent rendering indicates that the GPU is really much faster than the original. The original iPad had a comparatively weak fill-rate and it was an issue for the device. The second generation really leaves that behind and it looks like it’ll be able to do some really incredible things graphically. My demo code is workman-like, competent code — meant to measure the relative strengths of the parts of the system. Taking some time to get the most out of that GPU and CPU will pay off with some really remarkable games and graphics apps.”
TechCrunch:
As you’ve undoubtedly heard by now, the cameras on the device are not great. But it’s hard to imagine anyone using this as a point-and-shoot camera replacement — or even a smartphone camera replacement. Instead, the cameras are clearly meant for FaceTime and to shoot 720p HD movies (with the back camera) that can then be edited on the fly using the new iMovie app (more on that below).
Walter Mossberg:
However, unless you are desperate for the cameras or feel you are laboring under the greater bulk of the original model, I don’t advise that iPad owners race to get the new version.
[..]
As new contenders move into the field, Apple isn’t likely to keep its 90% share of the booming tablet market. But the iPad 2 moves the goal posts, by being slimmer and lighter, boosting speed and power, and holding its price advantages, available apps and battery life. As of now, I can comfortably recommend it as the best tablet for average consumers.
Bonuszitat: Suntimes:
[The Android-Tablet Xoom] is trim, light, and very pretty … but when you place it next to the iPad 2, it looks as though it was designed and built by angry Soviet prison labor instead of by Motorola.
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Exceed Net ist das einladungsbasierte Netzwerk für innovative Gründer, Entwickler und Investoren aus dem deutschsprachigen Raum. Interessiert? Email an marcelweiss at excitingcommerce.de.
march 2011 by renefischer
Kurz notiert: Google Android prescht nach vorn
march 2011 by renefischer
Wie schnell und grundlegend sich doch Märkte ändern können: Aktuellen Zahlen von comScore zufolge (und von TechCrunch zitiert) ist in den USA jetzt Android das Betriebssystem für Smartphones mit dem größten Marktanteil, vor Research in Motion (RIM, BlackBerry) und Apple (iOS). Mit deutlichem Abstand auf dieses Spitzentrio folgt Microsoft auf Platz 4. Das im Herbst 2010 neu eingeführte Windows Phone 7 scheint bislang Microsofts Verluste bei den Marktanteilen nicht bremsen zu können, comScores Zahlen zufolge hält der Negativtrend an.
In (West-) Europa sieht es kaum anders aus. Auch hier schiebt sich Google’s Android mit enormen Wachstumsraten in Richtung Spitze und hält, den Angaben von IDC zufolge, im vierten Quartal 2010 mit 31 % Marktanteil erstmals den ersten Platz. Auch hier sind RIM und Apple gut positioniert, während Microsoft und Nokia (hier noch mit Symbian) verlieren.
Folgerungen:
Als Apple 2007 das iPhone einführte, wurde damit die Kategorie “Smartphone” neu definiert. Allerdings konnte der phänomenale Erfolg des iPhone nicht verhindern, dass Google mit Android an Apple vorbeizog. Die Strategie, ein annähernd gleich gutes Betriebssystem an beliebig viele Hersteller mehr oder weniger zu verschenken, führt am Ende zur größeren Gerätevielfalt und einem viel weiter gefassten Preisspektrum. Der Markt honoriert die größere Vielfalt und ignoriert die vielfach in (Blog-) Medien angestellten peniblen Leitungsvergleiche, die nur für Technik-Freaks interessant sind.
Letztlich können beide Unternehmen hoch zufrieden sein, setzen sie doch mittlerweile die Maßstäbe in einem Markt, auf dem sie vor wenigen Jahren noch überhaupt nicht vertreten waren. Für Microsoft (und Nokia!) brechen allerdings schwere Zeiten an, wenn der Negativtrend in Sachen Windows Phone 7 im weiteren Verlauf des Jahres 2011 anhalten sollte. Die Tage von Steve Ballmer könnten dann gezählt sein.
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In (West-) Europa sieht es kaum anders aus. Auch hier schiebt sich Google’s Android mit enormen Wachstumsraten in Richtung Spitze und hält, den Angaben von IDC zufolge, im vierten Quartal 2010 mit 31 % Marktanteil erstmals den ersten Platz. Auch hier sind RIM und Apple gut positioniert, während Microsoft und Nokia (hier noch mit Symbian) verlieren.
Folgerungen:
Als Apple 2007 das iPhone einführte, wurde damit die Kategorie “Smartphone” neu definiert. Allerdings konnte der phänomenale Erfolg des iPhone nicht verhindern, dass Google mit Android an Apple vorbeizog. Die Strategie, ein annähernd gleich gutes Betriebssystem an beliebig viele Hersteller mehr oder weniger zu verschenken, führt am Ende zur größeren Gerätevielfalt und einem viel weiter gefassten Preisspektrum. Der Markt honoriert die größere Vielfalt und ignoriert die vielfach in (Blog-) Medien angestellten peniblen Leitungsvergleiche, die nur für Technik-Freaks interessant sind.
Letztlich können beide Unternehmen hoch zufrieden sein, setzen sie doch mittlerweile die Maßstäbe in einem Markt, auf dem sie vor wenigen Jahren noch überhaupt nicht vertreten waren. Für Microsoft (und Nokia!) brechen allerdings schwere Zeiten an, wenn der Negativtrend in Sachen Windows Phone 7 im weiteren Verlauf des Jahres 2011 anhalten sollte. Die Tage von Steve Ballmer könnten dann gezählt sein.
march 2011 by renefischer
Neue Richtlinie rund um App-Käufe: Apple verkompliziert das Verhältnis zu seinem Ökosystem
february 2011 by renefischer
Wer über iPhone oder iPad Inhalte verkaufen will, muss zukünftig eine integrierte Zahlungsoption über iTunes anbieten und darf Nutzer nicht mehr aus der App heraus zum Bestellprozess leiten. Apple sichert sich so 30 Prozent Umsatzprovision, verkompliziert aber das Verhältnis zu seinem Ökosystem. In einem nicht unerwarteten, aber trotzdem Aufsehen erregenden Schritt hat Apple wie gerade schon bei Linkwertig berichtet seine Abonnements-Funktion für iOS-Applikationen freigeschaltet. Anbieter von Inhalten können diese ab sofort in ihre Apps integrieren und so Nutzern die Möglichkeit geben, direkt aus der App wöchentliche, monatliche, zweimonatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Abos auszuwählen. Gezahlt wird wie üblich über das persönliche iTunes-Konto, und Apple erhält für jeden Zahlungsvorgang seine ebenfalls gewohnten 30 Prozent.
Die neue Richtlinie gilt für alle Anbieter von digitalen Inhalten wie Zeitungen, Magazine, E-Books, Musik sowie Videos. Woran sich manche Berichterstatter erzürnen (Meinungen siehe hier), ist vor allem die Einschränkung von Apple, dass Abos zwar weiterhin außerhalb der jeweiligen App vertrieben werden können, aber eine Implementierung des iOS-Abofeatures zu mindestens gleichen oder günstigeren Konditionen dann zur Pflicht wird. Die bisher von manchen Contentapplikationen praktizierte Methode, User aus einer App heraus in den Browser zu leiten und dort das Abo zu verkaufen und abzurechnen, wird von Apple nicht weiter geduldet. Bis zum 30. Juni haben betroffene Apps Zeit, ihre Benutzerführung und Funktionalität an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen.
Nun kann man sicherlich darüber streiten, inwieweit es unverschämt von Apple ist, chronisch klammen Inhalteanbietern über die gesamte Dauer eines Abos jeweils 30 Prozent der Umsätze abzuziehen. Ein deutlich größeres Problem mit dem neuen Regelwerk ist aber der Zwang zum Einsatz der iOS-Abofunktion, sobald ein Contentservice ein irgendwie geartetes, kostenpflichtiges und mit einer regelmäßigen Zahlung verbundenes Premiumangebot betreibt.
Der schwedische Musikservice Spotify zum Beispiel ist unmittelbar und auf eine recht drastische Art und Weise von der Veränderung betroffen: Zur Zeit bietet Spotify ein kostenpflichtiges Premium-Paket seines Streamingdienstes, dessen (meines Erachtens nach) wichtigster Vorzug mobile Applikationen darstellen, u.a. für das iPhone.
Spotifys iPhone-Applikation kann gratis heruntergeladen und auch geöffnet werden. Sobald Anwender jedoch nach einem Titel oder Interpreten suchen, erscheint ein Popup, das sie dazu auffordert, eine (für umgerechnet rund 10 Euro pro Monat erhältliche) Premium-Mitgliedschaft zu erwerben. Ein Klick auf die Schaltfläche “Upgrade” öffnet den Safari-Browser des iPhones und befördert User auf eine bei Spotify gehostete Seite zum Abschluss des Abos. Apple geht hierbei leer aus.
Apples jüngste Forderungen zwingen Spotify dazu, das Popup und die Safari-Weiterleitung zur Bestellseite zu entfernen und stattdessen das Abo-Feature von iOS zu integrieren. Für User ist dies bequem, denn sie können mit wenigen Klicks direkt aus der App ein Premium-Abo bei Spotify abschließen, das für sie garantiert nicht mehr kostet als auf Spotifys Website. Dem Musikstartup entgehen auf diese Weise jedoch jeweils 30 Prozent des Umsatzes, der sonst über die Website erwirtschaftet worden wäre.
Auch Amazons E-Book-Laden Kindle ist von der Neuregelung betroffen. Wenn User über die Kindle-iPhone-App ein digitales Buch erwerben wollen, dann schließen sie dazu zwar kein Abo ab, aber werden von Amazon ebenfalls aus der App heraus auf eine Website geleitet, um den Bestellprozess fortzuführen. Diesen Prozess muss Amazon nun entfernen und stattdessen eine direkte Kaufmöglichkeit innerhalb der App anbieten – so genannten In-App-Käufe unterstützt Apples App Store schon länger.
Die gravierendste Folge der jüngsten Richtlinie ist nicht die 30-prozentige Umsatzprovision für Apple bei Abos, sondern die Eliminierung alternativer Zahlungswege aus der App sowie der Quasi-Zwang, die von iOS bereitgestellten Zahlungsoptionen einzusetzen (und damit die Provision an Apple zu zahlen).
Dass der Konzern aus Cupertino versucht, die Rahmenbedingungen seiner Plattform zum eigenen Vorteil zu gestalten und Regeln aufzustellen, nach denen die Profiteure dieser Plattform spielen müssen, ist (vermutlich auch rechtlich) legitim. Dennoch tritt Apple die einst für den Aufstieg und die Attraktivität von iOS so essentiellen App-Anbieter mit Füßen, indem es ihnen sagt: Entweder ihr müsst eure App uneingeschränkt gratis anbieten, oder wir verdienen immer 30 Prozent mit (auch Facebook verfolgt diese Strategie, die Bedeutung von dessen App-Plattform lässt sich jedoch nur bedingt mit der von iOS vergleichen).
Bei Apple ist man offenbar überzeugt davon, ein hinreichend dominierender Player zu sein, um die eigene Plattform stärker auf Profitabilität trimmen und gegenüber dem bestehenden Ökosystem weitreichendere Forderungen stellen zu können. Diese Einschätzung mag nicht so falsch sein. Dennoch riecht der jüngste Schritt nach einer eher kurzsichtigen Aktion. Denn Apple treibt Entwickler und Onlinedienste geradezu in die Hände der Konkurrenz (alias Android). Und das ist langfristig betrachtet äußerst unklug.
Wir haben Spotify und dem ebenfalls betroffenen simfy gemailt und um einen Kommentar zu Apples Vorstoß gebeten. Wir aktualisieren diesen Beitrag, sofern wir eine Antwort erhalten.
Update: simfy kommentiert die Neuigkeit in einer ersten Reaktion per Mail an uns folgendermaßen:
Wir begrüßen natürlich grundsätzlich, dass Apple-Nutzer nun bald einfach und schnell über ihren App-Store-Zugang eine Subscription bei simfy abschließen können. Folgende Punkte sehen wir trotzdem kritisch: - simfy besteht nicht nur aus einer App für Apple-Produkte, nur ein verschwindend geringer Teil unserer Subscriber nutzt ausschließlich die iPhone App - 30% Share sind angesichts der geringen Margen im Musikgeschäft extrem hoch und bei den aktuellen Endkunden-Preisen prohibitiv - der Zwang, außerhalb der App kein vergleichbares Angebot zu einem günstigeren Preis anzubieten, sorgt dann dafür, dass man theoretisch eine neue Mischkalkulation aufmachen und die Preise generell erhöhen müsste – zum Nachteil aller User. Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelApples App Store: Das iPhone als ZeitungsboteIm Sommer gibt's ein neues Betriebssystem für Apples iPhone – neben lang erwarteten Funktionen können dann Entwickler ihre iPhone-Applikation als Abonnement anbieten. (19. März 2009)Gerüchte um iPhone nano: Auf dem Weg zum CloudcomputerApple arbeitet offenbar an einem kleineren, deutlich preisgünstigeren iPhone, das ohne lokalen Flashspeicher auskommen soll. Das Gerät könnte damit der erste echte Cloudcomputer werden. (15. Februar 2011)Jahresrückblick 2010: Das Jahr des kleinen, flachen Taschencomputers2010 war das Jahr, in dem eine neue Generation tragbarer Computer ihre endgültige Ankunft im Mainstream feierte. Microsoft spielt in dieser neuen Welt keine Rolle mehr. (14. Dezember 2010)SPONSOREN
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Die neue Richtlinie gilt für alle Anbieter von digitalen Inhalten wie Zeitungen, Magazine, E-Books, Musik sowie Videos. Woran sich manche Berichterstatter erzürnen (Meinungen siehe hier), ist vor allem die Einschränkung von Apple, dass Abos zwar weiterhin außerhalb der jeweiligen App vertrieben werden können, aber eine Implementierung des iOS-Abofeatures zu mindestens gleichen oder günstigeren Konditionen dann zur Pflicht wird. Die bisher von manchen Contentapplikationen praktizierte Methode, User aus einer App heraus in den Browser zu leiten und dort das Abo zu verkaufen und abzurechnen, wird von Apple nicht weiter geduldet. Bis zum 30. Juni haben betroffene Apps Zeit, ihre Benutzerführung und Funktionalität an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen.
Nun kann man sicherlich darüber streiten, inwieweit es unverschämt von Apple ist, chronisch klammen Inhalteanbietern über die gesamte Dauer eines Abos jeweils 30 Prozent der Umsätze abzuziehen. Ein deutlich größeres Problem mit dem neuen Regelwerk ist aber der Zwang zum Einsatz der iOS-Abofunktion, sobald ein Contentservice ein irgendwie geartetes, kostenpflichtiges und mit einer regelmäßigen Zahlung verbundenes Premiumangebot betreibt.
Der schwedische Musikservice Spotify zum Beispiel ist unmittelbar und auf eine recht drastische Art und Weise von der Veränderung betroffen: Zur Zeit bietet Spotify ein kostenpflichtiges Premium-Paket seines Streamingdienstes, dessen (meines Erachtens nach) wichtigster Vorzug mobile Applikationen darstellen, u.a. für das iPhone.
Spotifys iPhone-Applikation kann gratis heruntergeladen und auch geöffnet werden. Sobald Anwender jedoch nach einem Titel oder Interpreten suchen, erscheint ein Popup, das sie dazu auffordert, eine (für umgerechnet rund 10 Euro pro Monat erhältliche) Premium-Mitgliedschaft zu erwerben. Ein Klick auf die Schaltfläche “Upgrade” öffnet den Safari-Browser des iPhones und befördert User auf eine bei Spotify gehostete Seite zum Abschluss des Abos. Apple geht hierbei leer aus.
Apples jüngste Forderungen zwingen Spotify dazu, das Popup und die Safari-Weiterleitung zur Bestellseite zu entfernen und stattdessen das Abo-Feature von iOS zu integrieren. Für User ist dies bequem, denn sie können mit wenigen Klicks direkt aus der App ein Premium-Abo bei Spotify abschließen, das für sie garantiert nicht mehr kostet als auf Spotifys Website. Dem Musikstartup entgehen auf diese Weise jedoch jeweils 30 Prozent des Umsatzes, der sonst über die Website erwirtschaftet worden wäre.
Auch Amazons E-Book-Laden Kindle ist von der Neuregelung betroffen. Wenn User über die Kindle-iPhone-App ein digitales Buch erwerben wollen, dann schließen sie dazu zwar kein Abo ab, aber werden von Amazon ebenfalls aus der App heraus auf eine Website geleitet, um den Bestellprozess fortzuführen. Diesen Prozess muss Amazon nun entfernen und stattdessen eine direkte Kaufmöglichkeit innerhalb der App anbieten – so genannten In-App-Käufe unterstützt Apples App Store schon länger.
Die gravierendste Folge der jüngsten Richtlinie ist nicht die 30-prozentige Umsatzprovision für Apple bei Abos, sondern die Eliminierung alternativer Zahlungswege aus der App sowie der Quasi-Zwang, die von iOS bereitgestellten Zahlungsoptionen einzusetzen (und damit die Provision an Apple zu zahlen).
Dass der Konzern aus Cupertino versucht, die Rahmenbedingungen seiner Plattform zum eigenen Vorteil zu gestalten und Regeln aufzustellen, nach denen die Profiteure dieser Plattform spielen müssen, ist (vermutlich auch rechtlich) legitim. Dennoch tritt Apple die einst für den Aufstieg und die Attraktivität von iOS so essentiellen App-Anbieter mit Füßen, indem es ihnen sagt: Entweder ihr müsst eure App uneingeschränkt gratis anbieten, oder wir verdienen immer 30 Prozent mit (auch Facebook verfolgt diese Strategie, die Bedeutung von dessen App-Plattform lässt sich jedoch nur bedingt mit der von iOS vergleichen).
Bei Apple ist man offenbar überzeugt davon, ein hinreichend dominierender Player zu sein, um die eigene Plattform stärker auf Profitabilität trimmen und gegenüber dem bestehenden Ökosystem weitreichendere Forderungen stellen zu können. Diese Einschätzung mag nicht so falsch sein. Dennoch riecht der jüngste Schritt nach einer eher kurzsichtigen Aktion. Denn Apple treibt Entwickler und Onlinedienste geradezu in die Hände der Konkurrenz (alias Android). Und das ist langfristig betrachtet äußerst unklug.
Wir haben Spotify und dem ebenfalls betroffenen simfy gemailt und um einen Kommentar zu Apples Vorstoß gebeten. Wir aktualisieren diesen Beitrag, sofern wir eine Antwort erhalten.
Update: simfy kommentiert die Neuigkeit in einer ersten Reaktion per Mail an uns folgendermaßen:
Wir begrüßen natürlich grundsätzlich, dass Apple-Nutzer nun bald einfach und schnell über ihren App-Store-Zugang eine Subscription bei simfy abschließen können. Folgende Punkte sehen wir trotzdem kritisch: - simfy besteht nicht nur aus einer App für Apple-Produkte, nur ein verschwindend geringer Teil unserer Subscriber nutzt ausschließlich die iPhone App - 30% Share sind angesichts der geringen Margen im Musikgeschäft extrem hoch und bei den aktuellen Endkunden-Preisen prohibitiv - der Zwang, außerhalb der App kein vergleichbares Angebot zu einem günstigeren Preis anzubieten, sorgt dann dafür, dass man theoretisch eine neue Mischkalkulation aufmachen und die Preise generell erhöhen müsste – zum Nachteil aller User. Dieser Text ist mir was wert: Verwandte ArtikelApples App Store: Das iPhone als ZeitungsboteIm Sommer gibt's ein neues Betriebssystem für Apples iPhone – neben lang erwarteten Funktionen können dann Entwickler ihre iPhone-Applikation als Abonnement anbieten. (19. März 2009)Gerüchte um iPhone nano: Auf dem Weg zum CloudcomputerApple arbeitet offenbar an einem kleineren, deutlich preisgünstigeren iPhone, das ohne lokalen Flashspeicher auskommen soll. Das Gerät könnte damit der erste echte Cloudcomputer werden. (15. Februar 2011)Jahresrückblick 2010: Das Jahr des kleinen, flachen Taschencomputers2010 war das Jahr, in dem eine neue Generation tragbarer Computer ihre endgültige Ankunft im Mainstream feierte. Microsoft spielt in dieser neuen Welt keine Rolle mehr. (14. Dezember 2010)SPONSOREN
february 2011 by renefischer
Word Lens iPhone app translates languages in real-time
december 2010 by renefischer
There’s this amazing iPhone app out called Word Lens that uses on-the-fly translation technologies to augment reality and show sign translations in real-life context using the iPhone’s camera.
The app is free but you have to pay for in-app language translations. But if you just want to get a glimpse of how awesome this app is and what it can do, the demo “translations” should be fine. This is only going to get better! Check it out now!
Apple
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iphone
on_the_fly
translation
Word_Lens
from google
The app is free but you have to pay for in-app language translations. But if you just want to get a glimpse of how awesome this app is and what it can do, the demo “translations” should be fine. This is only going to get better! Check it out now!
december 2010 by renefischer
Steve Jobs on why Apple doesn’t do market research
july 2009 by renefischer
I’ve heard it said again and again, but I had never seen an actual quote in which Steve Jobs says that Apple doesn’t do market research. I finally found one.
untagged
apple
design
business
marketing
innovation
stevejobs
strategy
july 2009 by renefischer
Neues Apple Mac Book - Dünner und Schneller als das Mac Book Air
april 2009 by renefischer
Bilder von neuem Mac Book von Apple im Internet aufgetaucht:
Das neue Apple Mac Book hat eine Touchfunktion. Der neue Apple ist sogar noch dünner als das Mac Book Air was bislang als dünnster Computer aller Zeiten gilt. Dünn und mit Touchscreen Funktion wie bei dem iPhone oder iPod Touch.
apple
notebook
Das neue Apple Mac Book hat eine Touchfunktion. Der neue Apple ist sogar noch dünner als das Mac Book Air was bislang als dünnster Computer aller Zeiten gilt. Dünn und mit Touchscreen Funktion wie bei dem iPhone oder iPod Touch.
april 2009 by renefischer
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